[Gelesen] The Rivers of London (Peter Grant #1)

theriversoflondonNouveaux millénaires, 14.03.2012 | dtv, 01.01.2012 | Del Rey, 01.02.2011 | Gollancz, 20.01.2011 | Wydawnictwo MAG, 19.03.2014

a book set somewhere you’ve always wanted to visit
Ben Aaronovitch – Rivers of London (Peter Grant #1)

In der sechsten Klasse haben wir uns ausführlich mit London und Großbritannien im Allgemeinen beschäftigt und seitdem bin ich von dieser Stadt fasziniert. Anfang des Monats war ich das erste Mal für ein paar Tage dort und habe vor und während dieser Zeit Rivers of London gelesen.

Could it have been anyone, or was it destiny? When I’m considering this I find it helpful to quote the wisdom of my father, who once told me, „Who knows why the fuck anything happens?“

Peter Grant ist ein junger Polizist, der kurz vor dem Abschluss seiner Ausbildung und der Zuteilung in eine Abteilung steht, in der er dann final eingesetzt wird und Karriere machen kann. Logischerweise ist dabei sowas wie die Mordkommission spannender als Verwaltungsarbeit – und nach der sieht es für Grant leider aus. Durch Zufall begegnet er am Rande eines Tatorts einem Geist und schlittert danach unter die Obdacht von Detective Chief Inspectors Thomas Nightingale, der sein Lehrmeister wird. Nightingale ist ein Magier, anscheinend viel älter als er aussieht, und für die Fälle mit Übernatürlichem Zusammenhang zuständig.

Im Prinzip hat diese Geschichte die perfekte Ausgangssituation, damit ich sie mögen müsste. Zusammen mit Peter wird man ins Übernatürliche London geschmissen, wo Flüsse unter anderem tatsächliche Personen/Götter sind. Ein Handlungsstrang beschäftigt sich alleine mit der Fehde zwischen Vater und Mutter Themse, und daneben gibt es eine Mordserie, die es zu lösen gilt.

Fuck me, I thought. I can do magic.

Aaronovitch versucht für meinen Geschmack zu oft zu zwanghaft lustig zu sein. Die popkulturellen Anspielungen wirken jedes mal deplatziert , genau so wie die ganze Liebesgeschichte um Lesley. Nightingale, Molly und das Folly finde ich zwar sehr faszinierend, aber leider machen diese Elemente viel zu wenig von der Gesamtgeschichte aus. Peter bleibt seltsam farblos für mich während des ganzen Buches, genau so wie die Magie: diese wird durch Peter in Bezug zu Naturwissenschaften gesetzt, was eher zu einer Entzauberung als allem anderen führt. Urban Fantasy funktioniert halt immer noch am besten, wenn man Erklärungen sein lässt.

Vielleicht ist The Rivers of London eine gute Einführung in die Serie, aber man wird nicht mit dem Bedürfnis zurückgelassen, sofort in Moon Over Soho weiterzulesen. Gefühlt könnte die Geschichte auch in irgendeiner anderen Großstadt spielen – viel ändern müsste man am Plot nicht.

rating: 1/5


BUCHDETAILS

Verlag: Kindle Edition
ASIN: B004K1EC1S
Erscheinungsdatum: 20.01.2011

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