[Gelesen] A Thousand Pieces of You (Firebird #1)

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“I would love you in any shape, in any world, with any past. Never doubt that.”

Marguerite Caine ist die Tochter von brillianten Wissenschaftlern: ihre Eltern haben den Firebird erfunden, ein Gerät, mit dem man in Parallelwelten reisen kann. Nachdem ihr Vater ermordet wird und der Hauptverdächtige in eine andere Welt flieht, bleibt ihr nichts anderes übrig als ihm zu folgen… das ist die Ausgangslage für A Thousand Pieces of You von Claudia Gray. Ich muss ehrlich gestehen, dass dieses Buch ein klassisches Beispiel für einen „wunderschönes Cover, muss ich haben!“-Kauf ist – die Tatsache, dass es unter anderem in Russland spielt und der Begriff Firebird eine Rolle spielt, war da nur ein zusätzliches Plus!

Gray hält sich nicht lange damit auf dem Leser die Technologie groß zu erklären: es gibt die Firebirds, man kann damit in die Parallelwelten reisen, sie sind schwer herzustellen, mehr muss man eigentlich nicht wissen. Marguerite weiß und begreift ebenso viel, was das ganze realistischer macht. Neben ihr gibt es noch zwei weitere wichtige Charaktere: Theo und Paul, beide eigentlich Assistenten ihrer Elten.

Long story short: the devices are REALLY hard to make.

A Thousand Pieces of You ist der Auftakt einer Trilogie aber Gray lässt uns schon einige verschiedene Parallelwelten sehen, sei es ein futuristisches London oder eine Welt, in der die industrielle Revolution noch in den Kinderschuhen steckt. Für die unterschiedlichen Entwicklungen gibt es immer Erklärungen, die ich sehr interessant fand – eigentlich schade, dass Marguerite nie lange genug an einem Ort bleibt, um ihn vollkommen zu erörtern! Meine liebste Welt war tatsächlich der russische Zarenhof in der alternativen Zeitlinie, was aber auch an einigen Charakteren lag.

Ich hatte keine großen Erwartungen für diesen Titel, vielleicht auch eine ganz gute Herangehensweise. Viele Komponente von typischen Jugendbüchern lassen sich in A Thousand Pieces of You finden, sei es das Liebesdreieck, erste Liebe im allgemeinem oder die Haare der Hauptperson, die sich einfach nicht bändigen lassen. Trotzdem bleibt die Geschichte auch mit einigen vorhersehbaren Elementen spannend und sympathisch erzählt. Zwei Dinge sind mir zudem sehr positiv aufgefallen: Marguerites Familie verändert sich unter anderem in den Parallelwelten, sodass sie später auch Verwandte vermisst, die sie eigentlich gar nicht hat… und es wird auch tatsächlich mal darüber gesprochen, dass eine junge Frau auch während eines Abenteuers ihre Tage bekommen kann! Es gibt daneben auch eine kritische Szene, die Marguerite aber selber im Buch anspricht und mit Schuldgefühlen belegt (was zumindest etwas ist!).

“It’s comfort enough to know that there are infinite worlds. Infinite possibilities.”

Theoretisch kann man A Thousand Pieces of You auch gut als Einzelband lesen, da der Band in sich sehr rund abgeschlossen wird. Für ein romantisches Jugendbuch hat es mir fantastisch gefallen, und mit Theo und Paul gibt es zwei mögliche Partner für Marguerite, die beide Ecken und Kanten haben (wobei ich eigentlich mit der Lösung am Ende des ersten Bands schon zufrieden bin). Auf Ten Thousand Skies Above You, den zweiten Band der Reihe, warte ich im Moment und bin gespannt, wo es die Charaktere als nächstes hin verschlägt – das Cover verspricht ja schon einiges mit San Francisco und Paris!

 


BUCHDETAILS

Verlag: Harper Teen
ISBN: 9780062278968
Erscheinungsdatum: 04.11.2014
Rating: 5/5

 

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