Der März ist schon in vollem Gange, genauso wie mein Leseplan. Ursprünglich sah dieser etwas ambitionierter aus, aber das wäre gerade nur zum Scheitern verurteilt… mein Zeitmanagement hinkt immer noch etwas hinterher. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Auswahl wieder richtig gut, und ich freue mich auf jede dieser fünf Geschichten. Aus dem vorherigen Leseplan habe ich übrigens noch Disclaimer mit in diesen Monat genommen, aber ich sehe das aktuell recht locker. Lesen soll schließlich immer noch Spaß machen!
- Catherynne M. Valente: The Glass Town Game
Der dickste Schmöker für den März ist eine Geschichte über die Brontë Geschwister aus der Feder von Valente. Selbst wenn es nicht von dieser Autorin wäre, würde mich die Grundidee sofort ansprechen: Ein Spiel, erdacht um der harschen Wirklichkeit zu entkommen, wird auf einmal für die Geschwister zur Realität. Was auf den ersten Blick großartig scheint, ist es dann aber doch nicht. Geschwister müssen gerettet, eine Armee und ihr Anführer besiegt und der Weg nach Hause gefunden werden… oh, ich freue mich so darauf! - Seanan McGuire: Beneath the Sugar Sky (Wayward Children #3)
Ich bin gerade noch so schön drin in der Welt der Wayward Children, dass ich die dritte Novelle jetzt schon lesen mag. Ob ich das danach bereuen werde, weil die Wartezeit zum vierten Teil noch relativ lang ist? Mal sehen. Zumindest hat diese Novelle mein liebster Cover von allen dreien bisher. - Vladimir Sorokin: Der Tag des Opritschniks
Mir gefiel Der Schneesturm von Sorokin recht gut, sodass hier noch zwei weitere Bücher von ihm eingezogen waren: Der Zuckerkreml und Der Tag des Opritschniks. Bei der Auswahl für diesen Leseplan hatte ich beide in der Hand, mich hat dann aber letzteres spontan etwas mehr angesprochen. Macht auch Sinn, da Der Tag des Opritschniks in 2027 spielt, während Der Zuckerkreml in 2028 angesiedelt ist. Die Geschichten gehören zwar nicht inhaltlich zusammen, aber egal! - Holly Bodger: 5 to 1
Dieses Buch wartet bereits eine Weile auf seinen Einsatz, und da gerade alle so von Naomi Aldermans Die Gabe schwärmen, ist es mir wieder in den Sinn gekommen: Eine dystopische Geschichte, die im Indien der nahen Zukunft angesiedelt ist, Genderzid thematisiert und zur Hälfte in Versform erzählt wird. Warum habe ich nicht schon längst hierzu gegriffen?! Ich bin sehr gespannt darauf, wie dieses Jugendbuch sich dem Thema annähert. - Arina Tanemura: Time Stranger Kyoko – Luxury Edition
Aktuell verschlinge ich Comics und Mangas nur so und bin beim letzten Besuch im Comicladen über dieses Schmuckstück gestolpert. Obwohl ich Kamikaze Kaitou Jeanne abgöttisch liebe und ebenfalls zwei Kurzgeschichtenbände von Tanemura gelesen habe, habe ich nie zu ihren anderen Serien gegriffen. Wieso, weshalb, warum? Ich weiß es nicht. Ein paar Seiten sind hier drin schon gelesen, und es ist etwas wie nach Hause kommen – ich liebe Tanemuras Stil immer noch sehr.
