Mit dem Beginn von September rückt der Herbst in greifbare Nähe, ist das nicht wundervoll? Ich bin ein Herbstkind und freue mich wirklich schon riesig auf diese Jahreszeit! Passend dazu ist der Leseplan für den September gleich etwas düsterer geraten, und ich mag mich mal wieder an Fantasy und Klassikern versuchen. Gerade an Klassikern hat sich allmählich doch eine beachtliche Zahl angesammelt, die ich peu à peu abbauen mag – nicht, dass am Ende alles vom SuB außer den Klassikern runter ist. Zwar wird das dieses Jahr nichts mehr, aber zum Ende von 2019 hin möchte ich wirklich keinen SuB mehr haben. Lassen wir uns überraschen, ob das klappt! Nun aber erstmal zur Auswahl für diesen Monat:
- Sergej Lukianenko: Weltengänger (Die Weltengänger Romane #1)
Diesen Monat erscheint die Verfilmung von Weltengänger fürs hiesige Heimkino und ich freue mich einfach so sehr auf diesen Film! Der Trailer sieht einfach super vielversprechend aus -ich liebe russische Filme!-, und da ich die Vorlage eh da habe, ist es der perfekte Tritt in den Allerwertesten, um endlich meinen ersten Roman von Lukianenko zu lesen. - Catherynne M. Valente: The Girl Who Fell Beneath Fairyland and Led the Revels There (Fairyland #2)
Vor drei Jahren habe ich den ersten Teil dieser Reihe gelesen, geliebt – und tja, irgendwie nie weitergelesen. Da ich gerade in der Stimmung für Valente bin, und es zudem um September geht, passt dieses Buch mir super in den Kram. - Patrick Süskind: Perfume: The Story of a Murderer
Auf Twitter wurde die Tage über gute bzw. weniger gute Schullektüre gesprochen, wobei immer wieder Das Parfüm genannt wurde. Das hat mich direkt daran erinnert, dass dieser Klassiker noch ungelesen im Regal steht und ich ja eh mal wieder vermehrt in diesem Bereich lesen mag. An die Verfilmung erinnere ich mich nur noch dunkel, da würde sich ein weiteres Anschauen nach der Lektüre ähnlich wie bei Weltengänger also anbieten! - Haruki Murakami: The Elephant Vanishes
Murakami ist wie Valente ein Autor, von dem noch so einiges ungelesen im Regal steht… auf der einen Seite hamster ich diese Titel gerne für Zeiten, wo nichts neues von diesen Autoren erscheint, auf der anderen Seite möchte ich diese Geschichten auch entdecken. Mir ist gerade noch nicht nach einem Roman von Murakami -der Commendatore ist noch zu frisch im Kopf-, Kurzgeschichten dagegen sind optimal für Zwischendurch. - Alexander Pushkin: Eugene Onegin
Im August habe ich ungeplant mit In Paris With You eine Geschichte inspiriert von Eugene Onegin gelesen, wodurch sich das Entdecken der Vorlage jetzt perfekt anbietet. Zudem ist es quasi der russische Klassiker schlechthin und ähnlich wie Faust komplett in Versen geschrieben, was mich umso neugieriger macht.
