
Über manche Büchern möchte ich gerne etwas schreiben, aber es reicht nicht für eine ganze Besprechung. Dafür gibt es die Eindrücke, in denen ich ganz kurz auf die gelesenen Titel eingehen kann.
Courtney Summers: Sadie
Anzeige | Ungekürztes Hörbuch: 7 St. 57 M. | Verlag: Macmillan Audio (04.09.2018) | ISBN: 978-1250218216 | Meine Bewertung: 5/5
„You aren’t supposed to answer violence with more violence but sometimes I think violence is the only answer.“
*Der Podcast ist übrigens auch kostenlos online unter The Girls: Find Sadie zu finden.
Pornsak Pichetshote; Aaron Campbell; José Villarrubia; Jeff Powell: Infidel
Anzeige | Taschenbuch: 168 Seiten | Verlag: Image Comics (02.10.2018) | ISBN: 978-1534308367 | Meine Bewertung: 4/5
„Racism’s a cancer that never gets cured. The best you get is remission.“
Infidel handelt von einem verfluchten Haus, wobei der Comic es dem Leser überlässt zu entscheiden, ob das Grauen wirklich vom Haus her rührt oder einen anderen Ursprung hat. Mir haben vor allem die Untertöne bezüglich Rassismus, Glauben und dem äußeren Schein sehr zugesagt, ebenso die diversen Charaktere. Die Filmrechte wurden bereits verkauft, und ich hoffe sehr, dass da was draus wird – als Film würde die Geschichte sicher noch etwas besser wirken an der ein oder anderen Stelle.
Stuart Turton: The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle
Anzeige | eBook: 517 Seiten | Verlag: Raven Books (08.02.2018) | ASIN: B075RTC2LW | Meine Bewertung: 2/5
„So many memories and secrets, so many burdens. Every life has such weight. I don’t know how anybody carries even one.“
In The Seven Deaths of Evelyn Hardcastle wird eben jene auf einer Feier ermordet, und der Protagonist Aiden Bishop muss diesen Mord aufklären um einer Zeitschleife zu entkommen: Er erlebt den Tag der Feier wieder und wieder, jeden Tag im Körper eines anderen Gastes. Das Buch hat einen etwas holprigen Anfang, doch dann war ich super gefesselt von dieser Geschichte und der Frage, wer den nun hinter allem steckt. Ich kann mich aber mit der 180° Wendung kurz vor Schluss überhaupt nicht anfreunden… dadurch wird die ganze Geschichte einfach sehr überflüssig? Dazu bleibt einem Aiden bis zum Schluss fremd und allgemein glaube ich, dass es für mich als eine visuelle Geschichte z. B. in Serienform besser funktionieren würde. Man verliert über die verschiedenen Gäste und zeitlichen Abläufe doch schnell den Überblick, und das eigene Miträtseln ist kaum möglich.
Gwenda Bond; Rachel Caine; Carrie Ryan: Dead Air
Anzeige | Hörbuch: 10 St. 48 Min. | Verlag: Serial Box Publishing (03.10.2018) | Meine Bewertung: 3,55/5
M is for midnight, Mackenzie, and…murder.
Im Großen und Ganzen war ich ganz zufrieden mit der Geschichte um Mackenzie Walker und ihren Podcast Dead Air: In bester Serial Manier nimmt sie sich einem lokalen Mordfall von vor 20 Jahren an, hinterfragt die damaligen Ermittlungen und startet ihre eigenen. Serialbox hat dabei jede Woche neben der neuesten Episode auch Mackenzies Podcast veröffentlicht, sodass ich mich gleich zwei Abende über neuen Content freuen konnte. An für sich echt super, nur leider schwächelt die Geschichte gen Schluss. Die Ereignisse werden etwas zu absurd bzw. zu sehr vereinfacht? Als wollten die Autorinnen den Fall unbedingt glatt lösen und um alles noch eine Schleife binden. Dazu waren ein paar Aktionen von Mackenzie echt fragwürdig und haben ihrem Alter nicht ganz entsprochen… wahrscheinlich hat es der Geschichte da gut getan, dass ich sie nicht am Stück sondern Woche für Woche erlebt habe.
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