Leseplan | April 2020

Für den April mag ich es mal wieder mit einem Leseplan probieren, der durch ein Überthema definiert wird: Anna Karenina. Ich habe den Klassiker von Leo Tolstoy schon eine Weile im Regal stehen, da er Teil der Vintage Russian Classics Reihe war, die ich komplett zum Erscheinen gekauft hatte. Wunderschöne Klassiker und so, immer wieder eine gemeine Falle! Zwei Bücher habe ich davon auch gelesen, nur die Länge der Bücher schreckt mich immer wieder ab… so eben auch bei Anna Karenina. Mittlerweile ist aber schon der zweite Jugendroman eingetroffen, der auf Anna Karenina basiert, und ich möchte doch gerne die Vorlage zuerst lesen. Zwar kenne ich dank der Verfilmung von 2012 schon grob die Handlung, aber das Buch dürfte doch noch mal was ganz anderes sein. Da Anna Karenina allerdings fast 1000 Seiten lang ist, ist der Leseplan dieses Mal auf drei Bücher beschränkt.

Leseplan | April 2020

  • Leo Tolstoy: Anna Karenina
    Einer der russischen Klassiker schlechthin, mit einem der einprägsamsten ersten Sätze überhaupt: Anna Karenina! Dieser Klassiker gehört zu einer ganzen Reihe von Büchern des 19. Jahrhunderts, in denen Ehebruch thematisiert wird, und ich bin gespannt, ob mir dieses Buch von Tolstoy genauso sehr gefallen wird wie Krieg und Frieden.
  • Jenny Lee: Anna K.
    Ein modernes Retelling, welches die Handlung nach New York verlegt und mit Anna K. eine Protagonistin aufweist, die koreanische Wurzeln hat. Ich bin gespannt, welche Elemente der Vorlage Lee aufgreift und welche fallen gelassen werden – bei einer siebzehnjährigen Protagonistin glaube ich beispielsweise nicht, das Ehebruch eine Rolle spielt? Jede Menge Liebeswirrungen gibt es dafür aber sicher!
  • Kathryn Ormsbee: Tash Hearts Tolstoy
    In Tash Hearts Tolstoy geht es um eine Webserie zu Anna Karenina, die ungeplant viral geht, und das Leben von Tash ordentlich auf den Kopf stellt. So weit ich es mitbekommen habe, gibt es hier drin auch ace rep, worauf ich sehr gespannt bin – wobei mich Anna K. aktuell etwas mehr anspricht, weil es ein direktes Retelling sein soll.

“All happy families are alike; each unhappy family is unhappy in its own way.” ― Leo Tolstoy: Anna Karenina

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