Rückblick | Lesemonat August 2020

Im August habe ich zum Großteil meinen Leseplan ignoriert, was eigentlich ja nicht so gut ist. Im Endeffekt war’s aber tatsächlich Glück im Unglück, denn: So einen guten Lesemonat hatte ich schon lange nicht mehr. Fünf vier Sterne Bücher, die fast alle nur ganz kleine Makel hatten, was eine tolle Bilanz! Ob ich das im September so weiterführen kann?

Zusammensetzung: 8 Printbücher
Gelesene Seiten: ca. 2.436
Höhepunkt: Proper’s Demon
Tiefpunkt: Hope Is the Thing with Feathers
Ø Bewertung: 3,5 / 5

Rückblick August 2020

Liste aller verschlungenen Titel
• Betty Friedan: The Problem That Has No Name Bewertung: 4/5
Barbara Wood: Die Prophetin Bewertung: 3/5
K.J. Parker: Sixteen Ways to Defend a Walled City Bewertung: 4/5


Meine große neue Entdeckung ist K.J. Parker: Sowohl Sixteen Ways to Defend a Walled City als auch Prosper’s Demon habe ich von ihm im August beendet, und sein Humor, Weltenbau und Schreibstil allgemein ist genial. How to Rule an Empire and Get Away with It liegt bereits auf dem Lesestapel, und ich glaube, danach werde ich mir noch weitere Reihen von Parker anschauen. Seine Art der Fantasy, die unsere Historie mit einwebt, ist einfach genau meins.

Die Essays in The Problem That Has No Name und Africa’s Tarnished Name hatten beide interessante Denkanstöße, und konnten gut für sich allein stehen – was bei Hope Is the Thing with Feathers nicht so gut geglückt ist. Klar ist einer Komplettsammlung von Gedichten eines Poeten/einer Poetin immer auch was dabei, was nicht so stark ist oder einem nicht so gut gefällt, aber hier hätte ich doch noch gerne Anmerkungen oder ein ausführliches Vor-/Nachwort gehabt. Insgesamt waren es leider doch recht wenig komplette Gedichte, die ich von Dickinson mochte, obwohl viele tolle einzelne Sätze oder Satzpaare sich finden.

Und dann gab es noch einen kleinen Ausflug in die Vergangenheit mit Life and Death, der Genderbentfassung von Twilight. Zu großen Teilen mochte ich die Geschichte von Beau und Edythe sehr gerne, und praktischerweise hatte ich jede Menge von der Handlung von Twilight vergessen, sodass es nicht zu langweilig war… in der Mitte wird die Handlung aber recht zäh, bevor sich zum Ende alles überschlägt. Meyer ändert dann nämlich auf einmal recht viel, damit die Geschichte in nur einem Band abgeschlossen ist. Ehrlich gesagt fand ich dieses Ende auch viel besser als das ursprüngliche, aber was soll’s. Es ist schon cool an für sich, dass Meyer diesen offiziellen Geschlechtertausch veröffentlicht hat!

“I mention this because that’s how the world changes. It’s either so quick that we never know what hit us, or so gradual that we don’t notice.” ― K.J. Parker: Sixteen Ways to Defend a Walled City

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