Rezensionsexemplar | Wie erzählt man eine Geschichte, die kein Ende hat? Keine so leichte Frage, und eine, die ganz natürlich bei einem unaufgeklärten Kriminalfall aufkommt. Oliver Hilmes ist bei der Recherche zu seinem Buch Berlin 1936: Sechzehn Tage im August über einen solchen gestolpert: Der angesehene Doktor Erich Mühe verschwindet spurlos im Juni 1932, nur sein Sportwagen wird an einem See entdeckt. Was zuerst wie ein simpler Badeunfall erscheint, wird immer verworrener, je weiter die Ermittlungen voranschreiten.
Autor: poesielos
Wenn eine Brille dein Leben verändert: My Holo Love
Smart Glasses sind eine Technologie, die noch relativ in den Kinderschuhen steckt, in My Holo Love ist sie jedoch schon weit fortgeschritten. Durch Zufall gelangt die junge, einsame Han So-yeon an eine Brille, die ihr ermöglicht eine Hologramm AI zu sehen: Holo. Holo stellt ihr Leben rasch positiv auf den Kopf, da So-yeon mit seiner Hilfe ihre Gesichtsblindheit überspielen kann. Diverse Gruppen sind allerdings auf der Suche nach dieser besonderen Brille und auch der Entwickler, der Holo sein Gesicht leiht, sucht nach ihr. Wie weit ist Han So-yeon bereit für die AI ihr Leben zu riskieren?
Eine pastellfarbene Auszeit: Bridgerton
Wenn die Welt gefühlt still steht und der Alltag trist und grau ist, wer mag sich da nicht gerne wegträumen? Und was hilft da bitter besser als eine fantastisch romantische Geschichte mit Gossip Girl Einschlag voller Pastelltöne in einem alternativen Jahr 1813, das so leider nie existierte? Nicht viel anderes anscheinend, denn gefühlt war Bridgerton DIE Serie, über die Ende 2020/Anfang 2021 jeder geschwärmt hat. Sei es wegen der gespielten Beziehung von Daphne und Simon, die sich zu mehr entwickelt, der wunderschönen Drehorte und Kleidungsstücke, der diversen Handlungsstränge, Farbenblindheit beim Casting und modernen Ansichten… in Bridgerton kann fast jeder etwas für sich entdecken. Am wichtigsten dabei? Trotz (Liebes-)Drama ist das Happy End natürlich vorprogrammiert.


