Die Signalwörter, dank derer ich gespannt wie ein Flitzebogen auf The Jane Austen Project war? Zeitreisen–verschollenes Manuskript–Jane Austen. Das lustige ist, dass man sich an ihnen schon sehr gut die Handlung des Buches zusammenreimen kann: Zwei Zeitreisende werden ins Regency England geschickt, um sich mit Jane Austen anzufreunden und ein verschollenes Manuskript von ihr zu retten. Das birgt natürliche nicht nur soziale Schwierigkeiten, sondern auch die Epoche an sich ist für Rachel und Liam gewöhnungsbedürftig. Ein gutes Jahr verbringt der Leser mit ihnen zusammen im Dunstkreis der titelgebenden Autorin, was nicht nur einen interessanten Blickwinkel auf Austen sondern auch ihre Zeit erlaubt.
Autor: poesielos
Gelesen | Wenn die Dunkelheit endet von Contance Sayers
Rezensionsexemplar | Was, wenn nicht nur deine Liebesgeschichte tragisch endet, sondern der Fluch, mit dem dein Liebster abgestraft werden soll, auch gleichzeitig dich trifft und du deswegen die immer gleiche Tragödie in jedem neuen Leben durchleben musst? Oh, und in einer ständigen Wiedergeburtsschleife landest du auch noch. Das ist in zwei Sätzen die Ausgangslage für Wenn die Dunkelheit endet von Constance Sayers, und ich war sehr gespannt auf die Umsetzung: Wie funktioniert dieser Fluch, wie werden die verschiedenen Leben gezeichnet und wie lässt sich der Kreislauf durchbrechen? Der Roman beantwortet diese Fragen, allerdings nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte.
Rückblick | Lesemonat Juli 2020
Lesetechnisch war der Juli ein solider kann-man-mal-lesen-muss-man-aber-nicht-Monat. So wirklich vom Hocker gerissen hat mich keines der Bücher, ebenso war aber auch keines komplett furchtbar? Trotzdem hoffe ich, dass ich im August auch mal wieder was richtig gutes lese, weil diese Durststrecke sonst direkt in einen Slump führen wird.
Höhepunkt: The Problem That Has No Name
Tiefpunkt: Wenn die Dunkelheit endet
Gelesene Seiten: ca. 2.376
Ø Bewertung: 2,4 / 5


