Gedanken zu The Handmaid’s Tale ― eine Serie, die das Fürchten lehrt

Seit 2017 gibt es die Serie The Handmaid’s Tale, die auf dem gleichnamigen Klassiker von Margaret Atwood basiert. Schon als die ersten Bilder und der Trailer zur ersten Staffel erschienen, war ich beeindruckt und neugierig auf diese Geschichte. Allerdings wollte ich im Vorfeld gerne das Buch lesen, was sich dann doch etwas hingezogen hat bis Ende Dezember 2019. Ein paar Tage habe ich das Buch dann noch sacken lassen, bevor es an die erste Folge ging – und nach dieser war ich bereits so gefesselt, dass ich alle drei bisherigen Staffeln im Januar gebinged habe.

The Handmaid's Tale Spread
Trigger Warnungen für die Serie: Vergewaltigung, Gewalt gegen Frauen, Folter, Sklaverei, Sexismus, Slut Shaming, Ritualisierter Missbrauch, Gewalt in der Ehe, Misogynie, Theokratie, Homophobie, Blut, Erhängen, Verbrennung, Stromschläge, Gewalt von Frauen gegenüber Frauen …

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Zwei feministische Dystopien: The Power und The Handmaid’s Tale

Was wäre, wenn unsere Gesellschaft nach anderen Regeln aufgebaut wäre? Und wie wäre es, wenn diese Umwälzung plötzlich geschehe, wie würden die Menschen darauf reagieren? Zu diesen Überlegungen habe ich in letzter Zeit gleich zwei Titel gelesen, in denen es im Kern um Feminismus geht, wobei die Geschichten selber nicht weiter davon entfernt sein könnten: Naomi Aldermans The Power sowie Margaret Atwoods The Handmaid’s Tale.

The Power | The Handmaid's Tale

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Gelesen | Love Her Wild

Wer sich in letzter Zeit mit zeitgenössischen Dichtern, insbesondere den „Insta-poets“ beschäftigt, wird kaum an ihm vorbeikommen: Atticus. Mit 1,4 Millionen Followern und drei veröffentlichten Gedichtbänden ist er einer der größten Dichter, der Instagram als Sprungbrett genutzt hat. Nur funktioniert seine Lyrik auch außerhalb der Foto-Plattform?

Love Her Wild

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