Valancy Stirling ist 29, unverheiratet und lebt noch Zuhause – heutzutage kein Thema, aber Anfang des 20. Jahrhunderts bringt ihr das den Unmut ihrer Familie ein. Bei jeder sich bietenden Gelegenheit wird Valancy daran erinnert, keinen Verehrer bislang gehabt zu haben und unweigerlich als alter Jungfer enden zu müssen, und auch ansonsten stellt sie die Familie gerne bloß oder nutzt ihre Gutmütigkeit schamlos aus. Valancys einzige Zuflucht ist ihr blaues Schloss, ein Ort, den sie in ihren Tagträumen besucht und frei nach ihren Wünschen und Bedürfnissen gestaltet. Wie sie diesen Tagtraum vielleicht in die Realität holen und ihren eigenen Weg finden kann, davon erzählt Lucy Maud Montgomery in Das Schloss in den Wolken.
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Schuldig: Kaffeeliebe, Freundschaft und ein tödliches Unglück
Rezensionsexemplar | Es ist eines dieser furchtbaren Szenarien, die man sich gar nicht ausdenken mag: Vier Studenten begeben sich auf einen Ausflug, zu dem ein weiterer Kommilitone nachkommen will. Als dieser von einem der Studenten am Bahnhof abgeholt werden soll, kommt dieser dort nie an – Hirosawa verunglückt auf der unbekannten, schwierigen Strecke. Wen trifft hierfür die Schuld? Das ist der Dreh- und Angelpunkt von Schuldig, dem neuen Roman von Kanae Minato, welcher die Geschehnisse gut vier Jahre nach dem Ausflug erzählt.

Sex, Drugs, Rock ’n‘ Roll und die Geschichte einer Band: Daisy Jones & The Six
Die Beatles, The Rolling Stones, ABBA, U2, Nirvana… Es gibt diese großen, ikonischen Bands, die einfach jeder kennt, egal, ob durch die Musik oder nur vom Namen her. Genau so eine Band ist auch die fiktive Gruppe Daisy Jones & The Six aus Taylor Jenkins Reids gleichnamigen Roman: Ende der 70er Jahre laufen ihre Songs auf allen Radiosendern rauf und runter, sie spielen in ausverkauften Stadien, zieren Zeitschriftencover und sind auf dem Weg nach ganz oben, bis die Band sich nach einem Konzert am 12. Juli 1979 ohne Angabe von Gründen plötzlich trennt.


