Eindrücke sind immer subjektiv, und Personen können die gemeinsam erlebten Momente daher ganz unterschiedlich wiedergeben. Mit dieser Tatsache spielen M. T. Anderson und Eigene Yelchin in ihrem gemeinsamen Kinderbuch The Assassination of Brangwain Spurge, indem ein Historiker und ein Archivar wider Willen in eine internationale Krise verwickelt werden und sich ganz nebenbei den eigenen Vorurteilen stellen müssen.
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Gelesen | Heraus aus der Finsternis
Rezensionsexemplar | Im November 1918 geht es drunter und drüber: Die Novemberrevolution sorgt für den Sturz der Monarchie in Deutschland, was zur Bildung der Weimarer Republik führt, der erste Weltkrieg endet – und mit dem Reichswahlgesetz erhalten Frauen das allgemeine und passive Wahlrecht. Es herrscht Aufbruchs- und Umbruchsstimmung, und genau diese findet sich im Kleinen im Comic Heraus aus der Finsternis von Christopher Tauber und Annelie Wagner wieder: Die Mädchen Käthe, Jenny, Franziska und Josephine leiden unter den Knabenbanden Frankfurts, denen sie allein kaum etwas entgegenzusetzen haben. Aber wo es Knabenbanden gibt, kann es da nicht auch Mädchenbanden geben?!
[Gelesen] Ein wirklich erstaunliches Ding
Rezensionsexemplar | Kunst im öffentlichen Raum – manchmal nimmt man sie wahr, aber häufig gehen wir doch einfach an ihr vorbei. Genau so ein Moment krempelt in Hank Greens Debütroman Ein wirklich erstaunliches Ding das Leben der 23-jährigen Graphikdesignerin April May komplett um: Auf den Straßen New Yorks entdeckt sie die Skulptur eines Roboters. Um dieses vermeintliche Kunstprojekt zu würdigen, filmen sie und ihr bester Freund ein kurzes Video zu Carl, wie sie den Roboter nennen, welches sie auf YouTube stellen – und am nächsten Morgen ist nichts mehr wie zuvor. 63 weitere Carls sind quasi über Nacht auf der ganzen Welt aufgetaucht, ihr Video ist viral und in aller Munde. Wie geht man mit so einer Situation um? Und was hat es nur mit den Carls auf sich?


