Es überrascht mich immer wieder, wie viel ich in einem Monat doch gelesen habe, wenn das Gefühl eher gen Flaute geht. Klar, Hörbücher, Comics und Manga lesen sich einfach locker und recht schnell, was die Statistik immer hochzieht, aber acht Printbücher für all den Kram, der im Juni so passiert ist? Top!
Höhepunkt: Jane & Miss Tennyson Tiefpunkt: Clue Hörbuch: Assassin’s Creed: Odyssey | Aurora Rising Gelesene Seiten: ca. 3.403 Ø Bewertung: 3,1/ 5
Eine Handvoll Titel hätte ich allerdings rückblickend doch lieber schon früher aus der Hand legen und nicht beenden sollen.. da waren wieder einige Flops mit Clue, Jane oder Violence Action dabei. Aber bei solchen Geschichten, die tendenziell Richtung Experiment/Trash/Guilty Pleasure gehen, weiß man immer nicht so recht, wie sich das ganze entwickelt. Sei’s drum, dafür habe ich zwei weitere Witcher Bände beendet, und bin immer noch schwer begeistert von der Welt und den Charakteren. Irgendwie hätte ich nicht mit so viel Politik und Intrigen in dieser Reihe gerechnet – und ich liebe dieses Element so! Geralt, Yen und Ciri haben was von einer schrägen Familie, in der Dandelion definitiv der kauzige Onkel wäre… ich freue mich auf jeden Fall schon arg auf den nächsten Band und die Serie zum Jahresende, die sich anscheinend auch mehr an den Büchern als den Spielen orientieren soll.
Zwar war es auf dem Blog die letzten Wochen still, aber ich habe keineswegs in der Zwischenzeit das Lesen sein lassen. Tatsächlich habe ich sogar unheimlich viel gelesen, gerade am langen Osterwochenende: Insgesamt komme ich im März und April auf 38 gelesene Bücher. Davon sind allerdings gut ein Drittel Titel mit weniger als 200 Seiten wie Gedichtbände oder Comics, was das ganze wieder relativiert. Den SuB hat’s auf jeden Fall ordentlich entschlackt!
Höhepunkte: Das Schloss in den Wolken | The Seven Husbands of Evelyn Hugo Tiefpunkte:LIFEL1K3 | South of the Border, West of the Sun Hörbücher:Bookburners – The Complete Season 2; Daisy Jones & The Six; The Seven Husbands of Evelyn Hugo; South of the Border, West of the Sun Gelesene Seiten: ca. 8.553 Ø Bewertung: 3,05/ 5
Der Dezember war dieses mal gefühlt irrsinnig vollgestopft, sodass ich die freien Tage am Monatsende eigentlich nur zum Schlafen und Kraft sammeln genutzt habe. Viel Lesen? Pustekuchen. Die Comics und Manga haben das ganze wieder ordentlich nach oben gezogen, und es gab noch ein paar Highlights kurz vor Jahresende.
Höhepunkt:Winternight Trilogie Tiefpunkt: Mythos Hörbücher:Silverwood: The Door Gelesene Seiten:ca. 5.086 Ø Bewertung: 3,3/ 5
Fangen wir am besten auch gleich mit dem Höhepunkt an: Die Winternight Trilogie von Katherine Arden. Hach, wie großartig ist diese Reihe bitte?! Im mittelalterlichen Rus‘ muss eine junge Frau zwischen altem und neuen Glauben vermitteln, und ihren eigenen Weg finden. Solovey war wahrscheinlich mein liebster Charakter, aber alle waren einfach toll und vielschichtig. Und der Schlusspunkt war absolut perfekt gesetzt! Da die Bücher recht nahtlos aneinander anschließen, ist ein direktes Lesen nacheinander empfehlenswert.
Mit dem Doppelband Unterm Mistelzweig mit Mr Right und Zimtküsse am Christmas Eve von Lyla Payne gab es noch romantischen Kitsch passend zu Weihnachten. Und beide Geschichten waren erstaunlich gut? Der zweite Band war zwar etwas realitätsferner durch die Bandkomponente, aber beide haaten tolle realistische Beziehungen und tolle weibliche Protagonisten. Sollte mir mal wieder nach diesem Genre sein, werde ich sicher die anderen Bücher der Autorin nochmal genauer unter die Lupe nehmen.
Mit 24 Panels ist eine tolle Comicanthologie herausgekommen, die als zentrales Thema Gemeinschaft hat. Ich fand dabei vor allem beeindruckend, wie unterschiedlich die Künstler die 24 Panels genutzt haben und wie vielfältig die Geschichten sind. Ebenfalls super fand ich die ersten beiden Bände von Atelier of Witch Hat! Die Zeichnungen sind zuckersüß und die Geschichte um Coco macht Spaß, zudem ist der Magieansatz etwas sehr originelles.
Mein Flop diesen Monat war leider Mythos: A Retelling of the Myths of Ancient Greece. Ich hatte mir etwas erhofft in Richtung von Norse Mythology, aber Stephen Frys Ansatz war doch anders. Statt wirklich seine eigene Nacherzählung zu liefern, gibt es mal Erklärungen zu verschiedenen Göttern, dann Anekdoten und Geschichten dieser und immer wieder Anmerkungen, wie Namen oder Ausdrücke aus der Mythologie sich in unserem heutigen Sprachschatz wiederfinden. Dabei versucht Fry Humor und modernen Slang einzubringen, was überhaupt nicht meins war. Dann lese ich doch lieber eine normale Mythensammlung.