Grady Hendrix schreibt unkonventionelle Horrorgeschichten – und ich lieb’s. Jedes seiner Bücher dreht sich um eine bekannte Trope oder Archetyp, wobei es immer einen Twist gibt und das Ende kaum vorhersehbar ist. Mit How to Sell a Haunted House hat er sich jetzt dem Spukhaus als solchem angenommen… und wie macht man ein Spukhaus noch gruseliger? Indem man es vollstopft mit Puppen aller Art natürlich :)
Schlagwort: Leseeindruck
Und täglich grüßt der erste Tag an der Uni: See You Yesterday von Rachel Lynn Solomon
»Zeitreise« ist eines der Schlagwörter für Geschichten, bei dem ich sofort hellhörig werde, aber »Zeitschleife« ist noch mal eine Spur interessanter! Das liegt wahrscheinlich auch daran, dass es nicht ganz so häufig zum Einsatz kommt und noch eine Prise komplexer ist. Der Klappentext von Rachel Lynn Solomons See You Yesterday verspricht nicht nur eine Zeitschleife, nein, dass Cover ist auch noch interessant illustriert* und als Eingangszitat wird Anyplace, Anywhere, Anytime von Nena angeführt – gleich drei gute Gründe also das Buch spontan in der Buchhandlung mitzunehmen. Und ich bin froh drüber, denn diese Liebesgeschichte war fast so zuckersüß wie der Windbeutel, den es am selben Tag noch gab!
* Liebesgeschichten bekommen aktuell ja gerne illustrierte Cover im englischen Raum, aber das hier ist weder 08/15, noch zufällig – yay!
True Crime mal anders: Devil House von John Darnielle
True Crime ist momentan der sprichwörtliche heiße Scheiß. Sei es als Podcast oder Serie, wenn es sich mit wahren Fällen, am besten Mordfällen, auseinandersetzt, sind die Leute dabei. Es geht eine ungemeine Faszination davon aus nicht nur eine Geschichte zu erfahren, sondern eine, die sich wirklich ereignet hat – und gerade bei Podcasts kommt einem schnell das Bild eines Lagerfeuers in den Sinn, an welchem man Gruselgeschichten lauscht. Die Art und Weise, wie diese Geschichten erzählt und verarbeitet werden, ist dabei entscheidend und genau das steht im Zentrum von Devil House.


