Rezensionsexemplar | Wie erzählt man eine Geschichte, die kein Ende hat? Keine so leichte Frage, und eine, die ganz natürlich bei einem unaufgeklärten Kriminalfall aufkommt. Oliver Hilmes ist bei der Recherche zu seinem Buch Berlin 1936: Sechzehn Tage im August über einen solchen gestolpert: Der angesehene Doktor Erich Mühe verschwindet spurlos im Juni 1932, nur sein Sportwagen wird an einem See entdeckt. Was zuerst wie ein simpler Badeunfall erscheint, wird immer verworrener, je weiter die Ermittlungen voranschreiten.
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Schnitzeljagd auf hoher See: The Devil and the Dark Water von Stuart Turton
1634 bereitet sich ein Segelschiff auf die Überfahrt vom heutigen Jakarta nach Amsterdam vor. Neben der Besatzung ist eine kleine Gruppe adliger Passagiere, Soldaten und ein Gefangener an Bord: Samuel Pipps ist eines unbekannten Verbrechens beschuldigt, und allein Arent Hayes glaubt an seine Unschuld. Die Beiden erinnern nicht grundlos an Sherlock Holmes und Doktor Watson: Wie der berühmte Meisterdetektiv, so löst auch Pipps die kniffligsten Fälle. Nur wie einen Fall lösen, wenn man wortwörtlich in Ketten liegt?
Gelesen | The Invisible Life of Addie LaRue von V. E. Schwab
Wenn du alle Zeit der Welt bekämst, um diese zu entdecken, und der Preis hierfür wäre, dass sich niemand an dich erinnern kann, würdest du diesen Deal eingehen? Addie LaRue tut es auf jeden Fall in The Invisible Life of Addie LaRue (dt. Das unsichtbare Leben der Addie LaRue) von V.E. Schwab, und hat dadurch mit einigen Konsequenzen zu leben. Nach über 300 Jahren ist sie mittlerweile zwar fast daran gewöhnt, bei niemanden im Gedächtnis zu bleiben – aber die Begegnung mit Henry, der sich an sie erinnert, stellt alles auf den Kopf. Wie kann das sein? Und welche Folgen wird diese Begegnung haben?


