[Leseplan] November 2018

Leseplan November 2018

Puh, also irgendwie war der Leseplan für den Oktober mal nix. Ein Buch war zwar großartig, dafür habe ich dann aber gleich zwei Stück abgebrochen, zwei Stück haben mir nicht wirklich gefallen und die zwei mitgenommenen Titel aus dem September habe ich auch nicht beendet bekommen. Da kann der November doch nur besser werden, oder? Zumindest habe ich auf alle Titel richtig, richtig Lust und es ist endlich das richtige Wetter für Leseabende mit Kerzen, Tee und der Kuscheldecke.

  • Kat Howard: Schatten der Magie
    Ein Einzelband über eine magische Parallelwelt in New York, in der Duelle eine Rolle spielen und ein Charakter ein düsteres Geheimnis hat. Das sind so viele Schlagwörter, die mir sofort Lust auf dieses Buch machen, dass es eine Freude ist! Und da ich sowieso Lust auf etwas Fantasy habe, aber noch nicht auf irgendwelche Reihen oder dicke Wälzer ist Schatten der Magie perfekt.
  • Melissa Albert: The Hazel Wood (The Hazel Wood, #1)
    Anscheinend ist mit Hazel Wood ein Anwesen gemeint und kein Wald an sich? Aber ich verbinde Wald mit Herbst, sodass es passt? So weit ich es verstanden habe, spielen hier düstere Märchen eine Rolle, die vielleicht realer sind als der Protagonistin lieb sein kann, was auch immer gut ist.
  • Arne Kilian: Nebelvermächtnis
    Nebel ist total typisch für diese Jahreszeit, und dieser wird in Nebelvermächtnis eine große Rolle spielen. Dass Dorf, in dem Roberts Onkel lebt, ist komplett von Nebel umgeben und ausgerechnet dort muss Robert nun die Herbstferien verbringen… der Klappentext verspricht ebenfalls etwas Fantasy und ich denke, dass es sehr atmosphärisch sein könnte. Außerdem mag ich Nebel!
  • Holly Black: The Darkest Part of the Forest
    In diesem Buch gibt es wirklich einen Wald und ebenfalls Bezug zu Märchen: In einem Glaskasten im Wald schläft ein Elfenprinz, der geweckt werden soll. Vermutlich nicht die beste Idee, aber das weiß man meist ja auch eher hinterher… Ich bin gespannt, wie diese Geschichte sich entwickeln wird, da sie wohl nicht mit den anderen Elfengeschichten der Autorin zusammenhängt.
  • Lyndsay Faye: Jane Steele
    Herbst bzw. Winter ist optimal für Märchen, Retellings und allgemein eher düstere Geschichten – und in die Richtung sollte Jane Steele gehen, welches Jane Eyre mit einem Twist neu aufbereitet: Hier ist die Waise nämlich Serienkillerin! Wie das funktioniert und die Beziehungen der Charaktere verändert, sollte super interessant werden. Die Vorlage liebe ich ja, und hoffentlich kann mich diese Version gleichfalls begeistern.

“What use is logic, when it takes you so far in the wrong direction?” ― Helene Wecker: The Golem and the Jinni

[Momentan] Oktober 2018

Momentan | Oktober 2018

ARTIKEL
Asexuality Awareness Week 2018 – Themenwoche Asexualität | A Banksy Painting ‚Self-Destructed‘ After Being Auctioned for $1.1 Million | World’s oldest intact shipwreck discovered in Black Sea Do Politics Belong in Video Games? Analysis and Discussion on Video Game Opinions

BÜCHER

DIY Book Pumpkin | Märchen, Magie, Mystery: 6 Bücher für den Herbst | Annotating: The What, Why And How Of It | The Fantastical Food of Fantasy: Magic Made Real | Audiobook Anxiety and What Constitutes ‘Real’ Reading Bonnier traut sich und schafft die Folie ab | Something Is Wrong in This House: How Bluebeard Became the Definitive Fairy Tale of Our Era

FILME
Erstaunlicherweise war dieser Monat filmtechnisch ausgesprochen gut und es ging nach längerer Zeit gleich zweimal ins Kino: Venom hat mich echt positiv überrascht – ich hatte kaum Erwartungen, da im Vorfeld auch sehr wenig Hype um den Film war, und er war echt cool! Ich mochte den Humor und die Fähigkeiten, die der Symbiont mitbringt. Teilweise merkt man aber, dass hier jede Menge geschnitten wurde und ich hätte gerne noch nen Director’s Cut.

Den fünften Teil von Fluch der Karibik habe ich jetzt in mehreren Durchgängen geschaut, und auch wenn er nette Momente hatte -die Bank, der Kampf der Schiffe, das Ende an sich-, hätte es die letzten Teile einfach nicht gebraucht. Und ein Reboot oder ähnliches möchte ich eigentlich auch nicht dazu bekommen, manche Geschichten sind irgendwann einfach auserzählt.

Dragon – Love Is A Scary Tale hatte ich mir extra aufgehoben und ihn an meinem Geburtstag geschaut. Es ist quasi die Schöne und das Biest – nur halt mit einem Drachen statt Biest und in einem slawischen Setting. Bis auf ein, zwei Momente waren die Effekte sehr gut, genauso wie die Kostüme und Cinematography. Mir ist bei diesem Film aber wieder etwas aufgefallen, was ich nicht mag: Wenn man sich dazu entschließt Lieder in der Originalsprache zu belassen (oder es halt lizensierte Musik ist, keine eigene) und diese wichtig für die Handlung sind, warum kann man dann keine Untertitel automatisch einblenden?!

Apropos Musik: Ich habe meine Liebe für Konzertaufzeichnungen entdeckt. SANTIANO – Von Liebe, Tod und Freiheit hat mir sehr gut gefallen, und ich habe jetzt noch ein paar ähnliche DVDs von anderen Bands bestellt, die ich liebe.

SERIEN

Zu The Walking Dead gab es nach ein paar Jahren Pause mal wieder ein Event bei dem die ersten zwei Folgen der neuen Staffel im Kino gezeigt wurden. Glücklicherweise hat das zeitlich alles so gut funktioniert, dass ich mit der lieben D. das ganze wie immer mit einem Becher Eis zelebrieren konnte. Diese Staffel scheint einige interessante Konflikte zwischen den verschiedenen Gruppen parat zu halten… und eines der Urgesteine soll die Serie dazu ja verlassen, worauf ich sehr gespannt bin.

Mit den Chilling Adventures of Sabrina bin ich noch nicht ganz durch, aber ich liebe die Serie jetzt schon! Die Musik und Atmosphäre sind toll, ebenso die Handlung. Zwar ganz anders als Sabrina – Total Verhext! damals, aber das Grundgerüst ist das selbe und ich mag einfach mal wieder Hexen sehen.

SPIELE

Assassin’s Creed: Odyssey ist da und vollgestopft mit Dingen, die man tun kann. Ich bin noch nicht wirklich weit gekommen, weil es teilweise schon wieder zu viel ist? Wobei es schon Spaß macht und bislang einen tollen Humor hat, nur die Geschichte hat mich noch nicht so ganz gekriegt. Origins fängt zwar auch eher langsam an, aber bestimmte Ereignisse verdeutlichen die Motivation von Bayek einfach top und treffen einen. Bei Kassandra sah die entsprechende Cutscene allerdings schon fast lustig aus… na mal sehen.

VIDEO

Unheimliche Buchempfehlungen

Wenn die Uhren umgestellt werden, es immer früher düster und morgens häufig neblig wird, ja dann ist endlich die perfekte Zeit im Jahr für eher unheimliche Geschichten gekommen! Da in meinen Regalen so einiges steht, was hierzu passt, und man eigentlich nie zu viele Lesetipps bekommen kann, habe ich im folgenden acht Titel herausgesucht die perfekt in die kommenden Tage und Wochen passen. Bei diesen ist es meistens eher die Atmosphäre, die etwas unheimliches hat: Bei Jill dagegen findet Ihr 7 Bücher, die dich das Gruseln lehren und Sarah zeigt Euch ihre gruseligsten und spannendsten Bücher in Vorfreude auf Halloween in diesem Video. Und falls Ihr eher Lust auf einen gruseligen Filmabend habt, geht es hier entlang zu Filmtipps zu Halloween.

Unheimliche Buchempfehlungen

  • Stewart O’Nan: Halloween
    Über Halloween habe ich schon vor längerer Zeit einen Beitrag geschrieben, und ich werde wohl nie müde werden dieses Buch zu empfehlen. Vor einem Jahr ereignete sich an Halloween ein Autounfall in einer Kleinstadt, bei denen mehrere Jugendliche starben. Ihre Geister kommen nun zurück und begleiten Personen, die auf die ein oder andere Weise von dem Unfall betroffen wurden. Dabei erfährt man nach und nach die Zusammenhänge, während sich unterschwellig etwas furchtbares anbahnt.
  • Susan Hill: Das Gemälde. Eine Geistergeschichte
    Ein verfluchtes Gemälde, dass mal wieder seinen Besitzer wechselt, und dessen Geschichte… Ähnlich wie Oliver empfindet man auch als Leser das ganze zuerst als harmlos, aber Susan Hill schafft es einen so in den Bann zu ziehen, dass das Grauen auf leisen Sohlen angeschlichen kommt.
  • Dathan Auerbach: Penpal
    Penpal fing als Creepypasta an, was man der Geschichte teilweise anmerkt. Ein Mann beschäftigt sich mit den Ereignissen seiner Kindheit, die vielleicht doch mehr miteinander verbunden waren als zuerst gedacht und dabei ziemlich unheimlich sind. Dass er quasi direkt am Waldrand aufgewachsen ist, und es ihn dadurch auch mehrfach in diesen verschlagen hat, trägt nur noch mehr der Stimmung bei.
  • Stefan Bachman: A Drop of Night (dt. Palast der Finsternis)
    Eine Gruppe Jugendliche darf einen wiederentdeckten Palast aus der Zeit der französischen Revolution erkunden. Der Clou an diesem? Er ist komplett unterirdisch und voller Fallen. Sollte die Adelsfamilie durch diese geschützt oder vielleicht etwas in den Räumlichkeiten eingesperrt werden?
  • Kate Karyus Quinn: Another Little Piece
    Annaliese verschwindet für ein Jahr und taucht dann wieder auf ohne sich an etwas zu erinnern… wobei, eine Sache weiß sie ganz genau: Sie ist nicht Annaliese. Im Laufe des Buches kommen die Erinnerungen nach und nach wieder und man erfährt, was hinter allem steckt. Wie bei allen Titeln von Quinn ist die Auflösung dabei sehr originell und wenig vorhersehbar.
  • Grady Hendrix: Horrorstör
    Etwas weiter unten gibt es eine Empfehlung zu einer eher klassischen Spukhausgeschichte – mit Horrorstör bekommt man das zwar auch, nur ist es hier kein normales Einfamilienhaus, das heimgesucht wird, sondern ein Möbelgeschäft. Eine Gruppe Mitarbeiter beschließt über Nacht auf der Arbeit zu bleiben um die merkwürdigen Vorkommnisse der letzten Tage aufzuklären -lässt sich vielleicht jemand einschließen um Schabernack zu treiben- und bereut das ziemlich schnell. Das Buch ist in seiner Gestaltung passenderweise einem Katalog nachempfunden.
  • Grady Hendrix: My Best Friend’s Exorcism
    Der Titel trifft es gut: Die beste Freundin von Abby fängt an sich merkwürdig zu verhalten und der Grund dahinter scheint zu sein, dass Gretchen von einem Dämon besessen ist. Da kann nur ein Exorzismus helfen, aber bis dahin ist es ein etwas längerer Weg.
  • Mark Z. Danielewski: Das Haus
    Das Haus ist eine verschachtelte Geschichte, sowohl innerlich als auch äußerlich. Ein Mann findet eine wissenschaftliche Arbeit über einen Film, der teilweise in dieser transkribiert ist und sich mit dem Haus beschäftigt. In dieses zieht eine Familie, welche bald feststellen muss, das der Grundriss nicht stimmt und Räume sowie Gänge da sind, die es gar nicht geben dürfte – willkommen im Spukhaus à la Tardis könnte man auch sagen, was nicht jeder wieder verlassen wird. Danielewski spickt seinen Text mit Fußnoten und spielt mit Typography, sodass ein ganz eigener Sog entsteht.

Habt Ihr auch unheimliche Empfehlungen?