[Leseplan] April 2018

Der Monat ist schon wieder rum, wie schnell das gerade alles geht! Hier auf dem Blog war es leider etwas still, da doch ein paar andere Dinge Priorität hatten –  aber dafür ist der April schon gut vorbereitet! Und auch für den Mai ist schon etwas in Planung, was direkt in diesen Leseplan einfließt: Am 5. Mai 2018 jährt sich der Geburtstag von Karl Marx zum 200. Mal. Passend dazu wird es eine Art Thementag bei mir geben, zu dem mehrere Beiträge über den Tag verteilt erscheinen. Ich freu mich da schon sehr drauf, aber nun erstmal zu den Titeln, die ich im April lesen mag:

  • Jürgen Neffe: Marx. Der Unvollendete
    Im letzten Herbst (2017 hat sich übrigens die Publikation von ‚Das Kapital‘ zum 150. Mal gejährt) ist diese Marx-Biografie erschienen. Mit über 600 Seiten schon ein Wälzer, aber die ersten Kapitel gefallen mir schon recht gut. Diesen Titel möchte ich unbedingt im April beenden, damit ich euch genaueres am 5. Mai drüber berichten kann.
  • Wlada Kolosowa: Fliegende Hunde
    Mein Spontankauf aus dem März – ich wollte schon länger mal ein Buch aus dem Ullstein fünf Programm lesen und dieses hier fällt genau in mein Beuteschema. Am liebsten hätte ich mit der Geschichte von Oksana und Lena bereits begonnen, aber vernünftigerweise mussten erst noch ein paar angefangene Bücher beendet werden… jetzt aber!
  • Ursula Poznanski: Die Vernichteten (Die Verratenen #3)
    Die Verratenen-Trilogie lese ich im Rahmen des Traveling Book Projects Germany und endlich war Zeit und Gelegenheit, dass der letzte Band zu mir kommt. Band 1 und 2 haben mir super gefallen – mal sehen, wie es jetzt um Ria ausgeht.
  • Laline Paull: Das Eis
    In der Arktis wird der Leichnam eines Polarforschers gefunden. Was ist mit ihm geschehen? Und welchen Anteil daran hat sein bester Freund und Geschäftspartner, der ihn als letztes lebend gesehen hat? Die Arktis finde ich nicht zuletzt dank Everland als Schauplatz faszinierend, und freue mich, noch einen Roman mit diesem in Das Eis gefunden zu haben.
  • Tahereh Mafi: Ich fürchte mich nicht (Shatter Me #1)
    Die Reihe steht bereits länger im Regal und wartet auf ihren Einsatz – da passt es ganz gut, dass ich an einer kleinen Leserunde zu Ich fürchte mich nicht im April teilnehmen kann.

Leseplan | April 2018

“A half-read book is a half-finished love affair.” ― David Mitchell: Cloud Atlas

[Leseplan] März 2018

Der März ist schon in vollem Gange, genauso wie mein Leseplan. Ursprünglich sah dieser etwas ambitionierter aus, aber das wäre gerade nur zum Scheitern verurteilt… mein Zeitmanagement hinkt immer noch etwas hinterher. Nichtsdestotrotz gefällt mir die Auswahl wieder richtig gut, und ich freue mich auf jede dieser fünf Geschichten. Aus dem vorherigen Leseplan habe ich übrigens noch Disclaimer mit in diesen Monat genommen, aber ich sehe das aktuell recht locker. Lesen soll schließlich immer noch Spaß machen!

  1. Catherynne M. Valente: The Glass Town Game
    Der dickste Schmöker für den März ist eine Geschichte über die Brontë Geschwister aus der Feder von Valente. Selbst wenn es nicht von dieser Autorin wäre, würde mich die Grundidee sofort ansprechen: Ein Spiel, erdacht um der harschen Wirklichkeit zu entkommen, wird auf einmal für die Geschwister zur Realität. Was auf den ersten Blick großartig scheint, ist es dann aber doch nicht. Geschwister müssen gerettet, eine Armee und ihr Anführer besiegt und der Weg nach Hause gefunden werden… oh, ich freue mich so darauf!
  2. Seanan McGuire: Beneath the Sugar Sky (Wayward Children #3)
    Ich bin gerade noch so schön drin in der Welt der Wayward Children, dass ich die dritte Novelle jetzt schon lesen mag. Ob ich das danach bereuen werde, weil die Wartezeit zum vierten Teil noch relativ lang ist? Mal sehen. Zumindest hat diese Novelle mein liebster Cover von allen dreien bisher.
  3. Vladimir Sorokin: Der Tag des Opritschniks
    Mir gefiel Der Schneesturm von Sorokin recht gut, sodass hier noch zwei weitere Bücher von ihm eingezogen waren: Der Zuckerkreml und Der Tag des Opritschniks. Bei der Auswahl für diesen Leseplan hatte ich beide in der Hand, mich hat dann aber letzteres spontan etwas mehr angesprochen. Macht auch Sinn, da Der Tag des Opritschniks in 2027 spielt, während Der Zuckerkreml in 2028 angesiedelt ist. Die Geschichten gehören zwar nicht inhaltlich zusammen, aber egal!
  4. Holly Bodger: 5 to 1
    Dieses Buch wartet bereits eine Weile auf seinen Einsatz, und da gerade alle so von Naomi Aldermans Die Gabe schwärmen, ist es mir wieder in den Sinn gekommen: Eine dystopische Geschichte, die im Indien der nahen Zukunft angesiedelt ist, Genderzid thematisiert und zur Hälfte in Versform erzählt wird. Warum habe ich nicht schon längst hierzu gegriffen?! Ich bin sehr gespannt darauf, wie dieses Jugendbuch sich dem Thema annähert.
  5. Arina Tanemura: Time Stranger Kyoko – Luxury Edition
    Aktuell verschlinge ich Comics und Mangas nur so und bin beim letzten Besuch im Comicladen über dieses Schmuckstück gestolpert. Obwohl ich Kamikaze Kaitou Jeanne abgöttisch liebe und ebenfalls zwei Kurzgeschichtenbände von Tanemura gelesen habe, habe ich nie zu ihren anderen Serien gegriffen. Wieso, weshalb, warum? Ich weiß es nicht. Ein paar Seiten sind hier drin schon gelesen, und es ist etwas wie nach Hause kommen – ich liebe Tanemuras Stil immer noch sehr.

Leseplan | Februar 2018

“I enjoy the spring more than the autumn now.
One does, I think, as one gets older.”
― Virginia WoolfJacob’s Room

[Leseplan] Februar 2018

Im Januar gab es keinen konkreten Leseplan, und prompt habe ich nicht wirklich zu Büchern gegriffen, sondern fast nur Comics und Manga gelesen. Das ist zwar auch schön, ändert allerdings nicht daran, dass sich hier hier tolle Titel ungelesen weiter im Regal tummeln. Also zurück zu altbewährtem! Februar ist der kürzeste Monat im Jahr und da ich erst wieder in den Trott kommen muss, habe ich sehr schmale Bücher ausgewählt. Ist ja nicht so, als würde nicht noch eine Outlander-Leserunde laufen, Wanderbücher und Rezensionsexemplare warten, Vorbestellungen eintrudeln werden und ich so profane Dinge wie Arbeit und Haushalt ebenfalls noch erledigen müssen.

  • Elizabeth Briggs: Future Threat (Future Shock #2)
    Im April erscheint bereits der dritte Band, und obwohl Future Threat keine dreihundert Seiten stark ist, habe ich es bisher einfach nicht geschafft. Bevor Future Lost hier einzieht, will ich es jetzt auf jeden Fall lesen! Könnte ja schließlich sein, dass ich diesen Band nicht besonders mag und die Reihe gar nicht weiterlesen möchte.
  •  Ödön von Horváth: Jugend ohne Gott
    Zu der gleichnamigen Verfilmung habe ich es letztes Jahr nicht ins Kino geschafft, im Februar erscheint Jugend ohne Gott nun fürs Heimkino. Das Buch habe ich vor Ewigkeiten bereits gelesen, aber ich erinnere mich nicht mehr wirklich daran… Eine gute Gelegenheit also, es jetzt noch einmal zu lesen – auch wenn ich mir nicht sicher bin, inwiefern der Film mit dem Buch tatsächlich zusammenhängt.
  • Renée Knight: Disclaimer
    Diesen Thriller habe ich zu Weihnachten geschenkt bekommen und möchte ihn deswegen nicht allzu lange keine Beachtung schenken. Eine Frau fängt an ein Buch zu lesen, in dem sie eine Rolle spielt – wenn das nicht faszinierend klingt, weiß ich auch nicht.
  • Agatha Christie: Ein Mord wird angekündigt (Miss Marple #5)
    Da ich mir einen ganzen Stapel Krimis von Agatha Christie gekauft habe, will ich diese jetzt Stück für Stück erstmal lesen, bevor ich weitere dazuhole. Von Miss Marple habe ich bisher noch gar nichts gelesen, aber der Titel selbst verspricht reißerisch gute Unterhaltung. Denn wo ist das Mysterium, wenn ein Mord bereits angekündigt wird?
  • Seanan McGuire: Down Among the Sticks and Bones (Wayward Children #2)
    Der erste Band aus der Wayward Children Reihe hat mir bereits unglaublich gut gefallen, und ich weiß gar nicht so recht, warum ich nicht sofort mit dem nächsten Band weitergemacht habe. Sei’s drum, dass wird jetzt nachgeholt!

Leseplan Februar 2018 Leseplan Februar 2018
“Be steady and well-ordered in your life so that you can be fierce and original in your work.” 
 Gustave Flaubert