Im November gab es eine weitere Fotochallenge vom Traveling Book Project Germany, deren Ergebnisse unter dem Hashtag #tbpnovember16 zu finden sind. Ich hatte zwar etwas Probleme, was das Licht und die Kreativität anbelangt, aber zumindest regt es einen an, wieder irgendetwas in die Richtung zu machen. Daran möchte ich in 2017 auf jeden Fall weiterarbeiten!
“In November, the trees are standing all sticks and bones. Without their leaves, how lovely they are, spreading their arms like dancers. They know it is time to be still.” ― Cynthia Rylant: In November
Für den Oktober hat sich das Traveling Book Project Germany eine Fotochallenge auf Instagram überlegt, die unter dem Hashtag #tbpoctober16 lief. Teilweise ist es echt schwer, sich etwas zu den Themen zu überlegen und wirklich jeden Tag etwas zu knipsen sowie hochzuladen… umso glücklicher bin ich, dass ich die Challenge geschafft habe! Und es macht jeden Tag großen Spaß, die Ideen und Umsetzungen der anderen Mädels zu sehen – von den ganzen tollen Büchern mal abgesehen.
Die liebe Karo hat The Girl with all the Gifts über das Traveling Book Project Germanyauf Reisen geschickt, und ich durfte mitlesen – auch an dieser Stelle noch mal an ganz großes DANKE dafür!
Mike Carey kannte ich im Vorfeld bereits durch The Unwritten, und war sehr auf das Buch gespannt, da der Klappentext doch sehr zurückhaltend verfasst ist. Tatsächlich ist es wirklich gut, so wenig wie möglich über die Handlung im Vorfeld zu wissen!
Der Hauptcharakter ist die zehnjährige Melanie. Jeden Morgen wartet sie darauf, dass man sie aus ihrer Zelle zum Unterricht abholt. Es gibt bestimmte Regeln, die es zu beachten gilt, und sie weiß erst beim Betreten des Klassenzimmers, welcher Lehrer heute mit unterrichten dran ist. Melanie liebt den Unterricht und ganz besonders die Stunden mit Miss Justineau.
“She’s lived in Plato’s cave, staring at the shadows on the wall. Now she’s been turned around to face the fire.”
The Girl with all the Gifts spielt in der Postapokalypse, und die meiste Zeit erlebt der Leser die Geschichte aus Melanies Sicht. Später kommen noch eine Handvoll anderer Charaktere zu Wort, und Carey schafft es, allen genug Platz zu geben, dass man auch die einzelnen Charakterentwicklungen gut nachvollziehen kann. Bildung ist ein sehr zentrales Thema, genauso wie die Frage der Menschlichkeit.
Melanie mag sehr gerne griechische Mythen, und ich fand die Art, wie Carey dies in die Geschichte integriert, sehr gut gelungen. Die Handlung nimmt mehrfach unerwartete Wendungen, und das Ende hat mich total begeistert.
2016 soll eine Verfilmung von The Girl with all the Gifts erscheinen, zu der Carey auch das Drehbuch beigesteuert hat. Die Besetzung regt allerdings sehr zu Diskussionen an… ich bin sehr auf den ersten Trailer zu diesem Projekt gespannt!