Im April gab es zwar wieder einen Abstecher zum Militär, aber dieser hielt sich Gott sei Dank etwas zurück. Mittlerweile kennt man die Hauptcharaktere schon etwas, und kann sie etwas einschätzen. Nikolai und Pierre nerven mich furchtbar, Andrei und die restlichen Rostovs finde ich sehr spannend. Wobei ich es bei allen Charakteren genieße, dass man nicht vorhersehen kann, wo die Reise für sie hingeht! Bei den Rostovs habe ich im Moment einen leisen Verdacht – die Männer der Familie können einfach nicht mit Geld umgehen – aber das Blatt könnte sich durch die Töchter ja relativ schnell wieder drehen (ein Teil von mir fände Natasha/Andrei ja ein schönes Paar..).
Die ganze Freimaurergeschichte bleibt diffus und unklar. Am Anfang fand ich diesen Aspekt spannend, gerade weil es immer sehr diffus um diese Gruppierung ist – aber Pierre’s Erkenntnisse überraschen mich nicht sonderlich. Ein etwas hochstilisierter Herrenclub mit Tamtam drum. Joa, gut. Hoffentlich müssen wir uns nicht zu lange weiter damit rum schlagen.
Es wechseln sich weiterhin unterhaltende Stellen mit irre langweiligen Passagen ab, sodass ich immer wieder froh bin, es bewusst so langsam zu lesen. Das Ende des Abschnitts für diesen Monat versprach zudem einen Ballbesuch, und ich liebe es, wenn die feine Gesellschaft aufeinander trifft!