Ravenclaw House Pride Box 💙

mbc-1Mit der Illumicrate als Buchbox bin ich mittlerweile doch sehr glücklich, gerade auch was den Turnus anbelangt. Im Juli bin ich dann aber noch mal bei einer anderen Box schwach geworden: My Bookish Crate hatte als Thema für August House Pride angekündigt. Dabei konnte man auch „sein“ Hogwarts Haus wählen, damit man entsprechend passende Goodies bekommt. Bei mir viel die Wahl auf Ravenclaw und nach ein paar Verzögerung ist die Box endlich vor ein paar Tagen angekommen.

Umgerechnet habe ich für die Box € 39,33 gezahlt. Enthalten waren folgende fünf Goodies

sowie Harry Potter and the Cursed Child als Buchhighlight. Ich wünschte wirklich, ich könnte vollkommen von dieser Box begeistert sein, aber… irgendwie wollte sich die große Begeisterung nicht einstellen. Dabei würde ich mir da eher die Schuld geben, als der Box selbst. Zum Beispiel hatte ich Cursed Child dummerweise durch die späte Lieferung doppelt, was mich etwas geärgert hat (auch wenn die eine Ausgabe bereits ein schönes neues Zuhause gefunden hat). Genauso ist es nicht die Schuld der Box, dass ich Pech mit der Figur in der Blind Box hatte.

Was mir am meisten am Inhalt gefallen hat, ist zweifelsohne der personalisierte Brief – wer kriegt nicht gerne Post aus Hogwarts? Vor allem das Wachssiegel ist so unglaublich großartig! Der Druck mit einem Zitat von Luna ist auch sehr schön und ich mag die Idee hinter der Kerze, auch wenn ich ihren Geruch nicht mag. Der Druck des Lesezeichens ist dagegen etwas unscharf geworden und auch mit einem süßen Motiv ist der Xte Jutebeutel allmählich ein eher nerviges Goodie.

Die House Pride Box ist relativ simpel zusammengestellt und ich glaube, wenn sie näher am Erscheinungstermin von Cursed Child versandt und sie weniger gehypt worden wäre, hätte ich einen viel positiveren Eindruck. So bin ich erst mal nicht versucht eine weitere Box von dort zu ordern, sondern die nächsten Boxen von My Bookish Crate und deren Inhalte abzuwarten. Die nächste Box erscheint übrigens im Oktober unter dem Motto „Dark Retelling“.

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[Ausgepackt] Illumicrate #4 | August 2016

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Illumicrate ist eine Bücherbox aus Großbritannien, die einen vierteljährlich mit Büchern und Co. überrascht. Die Versandkosten variieren, je nachdem wo man lebt, zwischen 4,99 und 13,99 Pfund, die Box selber kostet 29,99 Pfund.

Es ist schon wieder ein Quartal vorbei – 2016 verfliegt regelrecht! Eines der guten Dinge daran? Mir kommen die Wartezeiten auf die neue Illumicrate immer sehr kurz vor. Die neue Box kam bereits letzte Woche ins Haus, aber ich hatte noch keine Zeit (und einigermaßen gutes Licht) um sie zu fotografieren… Box Nummer 4 lässt sich super für mich mit einem Wort beschreiben: Episch! So wenig ich mit der letzten Box auch anfangen konnte, dieses Mal passt wirklich einfach alles.

Das Besondere an der Box diesen Monat ist zuallererst, dass zwei Bücher anstatt nur einem enthalten sind. Beides waren Titel, mit denen ich allgemein schon geliebäugelt hatte, und die Ausgaben sind beide so unglaublich schön! Aber allgemein ist in Box Nummer 4 sehr viel tolles fürs Auge dabei ;)

Wer den Inhalt der Box nicht lesen oder sehen mag, sollte hier stoppen!

Die Bücher
Das „Hauptbuch“ in dieser Illumicrate ist Nevernight von Jay Kristoff. Der Schreibstil soll zwar etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber eine Protagonistin, die zu einer Assassinen ausgebildet wird? Klingt absolut nach meinem Beuteschema! Das Cover der UK Ausgabe gab es obendrauf noch als Druck dazu, sowie ein Book Plate und Lesezeichen.

Als zweites Buch findet sich noch The Graces von Laure Eve inklusive Book Plate, temporäre Tattoos und einem Brief der Autorin in der Box. Aus der Beschreibung lässt sich nicht allzu viel heraus lesen, aber das spricht gerade an. Und vielleicht spielen Hexen eine Rolle, was ich im Moment auch sehr mag.

Die Goodies
So viele Drucke! Neben vier Drucken zu Red Rising, die Aentee von Read at Midnight designed hat, gab es noch zwei Coloring Quotes Karten von Ashley Poston. Das eine Zitat ist so ziemlich mein liebstes aus der Grisha Trilogie, und ich freu mich schon aufs ausmalen! Von Non Pratts Unboxed gibt es eine Postkarte, Post Tea hat einen Erdbeertee und Colorful Geekiness einen Gilmore Girls inspirierten Beutel beigesteuert. Und von Taratjah Art gibt es obendrauf zwei Untersetzter mit Harry Potter Motiven.IMG_2578

Ich bin absolut glücklich mit dieser Box, und mit dem Abo im allgemeinen. Im letzten Quartal waren zwar nicht ganz so viele Dinge, die mich angesprochen haben, aber das haben die anderen beiden Boxen auf alle Fälle Wett gemacht. Mir gefällt zudem der Rhythmus sehr gut und das gerade auch viele kleinere Shops unterstützt werden. Die nächste Illumicrate darf im November definitiv wieder hier eintrudeln!

[Leseprojekt] One Year War and Peace – Juni

Halbzeit! Ein bisschen stolz macht es mich ja schon, dass ich das Buch weder bislang abgebrochen habe, noch ellenlang mit den Kapiteln hinterherhinke. So langsam kennt man die Hauptcharaktere und findet sich in der Geschichte auch gut zurecht.w+p-jun16.jpg

Angefangen hat die Handlung ja in 1805, mittlerweile sind wir in 1812 angekommen. Der Komet Flaugergues bzw. Große Komet von 1811 kündigt schon Unheil an – und dieses trifft sowohl in der feinen Gesellschaft in Moskau ein, als auch an den Landesgrenzen. Die Geschehnisse, die im Musical Natasha, Pierre and the Great Comet of 1812 verarbeitet sind, nehmen ihren Lauf und es ist vermutlich mein liebster Handlungsstrang bisher!

Der Fall von Natasha ist sehr spannend, zumal man die verschiedenen Seiten als Leser sieht, und vor allem auch, was passiert, wenn die ganze Sache auffliegt. Ein wenig schockiert hat es mich dennoch, als Marya Dmitrievna das Wort „slut“ in den Mund genommen hat… Aber es verdeutlicht gut die Tragweite der Ereignisse. Wenig überraschend kommen Anatole und seine Schwester auch dieses Mal so gut wie ungeschoren davon – wobei mich die Reaktion von Andrei am meisten überrascht hat. Pierre dagegen hat zwar seine Macken, aktuell ist er aber der Charakter, der mir am meisten gefällt. Ich kann seine Entwicklung gut nachvollziehen, und finde ihn einfach furchtbar sympathisch!

Each man lives for himself, using his freedom to attain his personal aims, and feels with his whole being that he can now do or abstain from doing this or that action; but as soon as he has done it, that action performed at a certain moment in time becomes irrevocable and belongs to history, in which it has not a free but a predestined significance.

There are two sides to the life of every man, his individual life, which is the more free the more abstract its interests, and his elemental hive life in which he inevitably obeys laws laid down for him.

Man lives consciously for himself, but is an unconscious instrument in the attainment of the historic, universal, aims of humanity. A deed done is irrevocable, and its result coinciding in time with the actions of millions of other men assumes an historic significance. The higher a man stands on the social ladder, the more people he is connected with and the more power he has over others, the more evident is the predestination and inevitability of his every action.

„The Tsar’s heart is in the hands of the Lord.“

A Tsar is history’s slave.

History, that is, the unconscious, general, hive life of mankind, uses every moment of the life of kings as a tool for its own purposes.

Zum Ende des Monats ist das Buch wieder in Richtung Krieg gewandert: Napoleon marschiert gen Osten und steht quasi schon auf russischem Gebiet. Diese Segmente finde ich zwar immer nicht so interessant, aber nach all dem Drama, Opern und Liebesbekundungen muss die Handlung ja mal wieder umschwenken.