Schlagwort: Montagsfrage
[Montagsfrage] Hast du bevorzugte Verlage, bei denen du dich gerne nach neuem Lesestoff umschaust?
Verlage nehmen bei der Suche nach neuem Lesestoff für mich eine sehr geringe Rolle ein.
Bei Büchern bin ich sehr oberflächlich und entscheide viel über die Cover und Titel… wodurch meine Leseliste gerade auch über Goodreads und die Listen dort aus allen Nähten platzt. Bei englischen Taschenbüchern achte ich noch gezielt auf das Format – ich kann mich mit 10,6 x 17,4 leider überhaupt nicht anfreunden. Einige Verlage, die es aufgrund der jeweiligen Autoren sehr häufig in meine Regale geschafft haben: Harper Teen, Pantheon, Ubooks und Penguin.
Bei Comics habe ich tatsächlich eine Verlagsvorliebe: Image Comics. Von diesem Verlag habe ich bisher nur gutes gelesen und die Titelauswahl ist ansprechend breit gefächert.
[Montagsfrage] Welche Rolle spielt beim Buchkauf der Preis für dich?
Keine oder eine sehr große – beide Antworten sind in diesem Fall richtig. Beim Buchpreis kommt es tatsächlich erst einmal darauf an, ob ich a) Bücher für mich selbst oder b) Bücher für andere kaufe.
Bei Büchern für mich selbst bin ich relativ zwiegespalten: Ich kaufe gerne Gebrauchtware und ausgemusterte Bibliotheksbücher, die nicht so viel kosten (das teuerste war bisher die gebundene Ausgabe von Deathless für 9 €), andererseits gönne ich mir auch gerne Neuerscheinungen. Da ich primär auf Englisch lese, warte ich dafür meistens einfach den nächsten Rabattcode bei Thalia ab und schlage dann zu. Meistens sind die Preise für die Taschenbuch und gebundene Ausgabe hier auch so nah beieinander, dass ich tatsächlich eher die gebundene Ausgabe kaufe.
Wirklich auf den Preis gucke ich eigentlich erst, sobald die Bücher 20+ € kosten – gerade Artbooks und Bildbände sind leider meistens nicht günstig – und wünsche mir diese dann lieber. Und natürlich müssen so oder so die Relationen einfach stimmen: für unter hundert Seiten bezahlt man weniger gern 15+ €, bei 300-400 Seiten sieht die Welt schon anders aus (und von ebooks, die nur 1-2 € weniger als die Printausgabe kosten, reden wir mal lieber gar nicht!).
Bei Büchern für andere bin ich dagegen fast schmerzfrei. Klar, ein Buch für über hundert Euro wird es eher nicht mit mir zur Kasse schaffen, aber wenn mal ein etwas teureres Buch auf einer Wunschliste landet ist das schon okay.