[Gelesen] Smoke

Rezensionsexemplar | Eine Woche habe ich zwischen den Seiten von Dan Vyletas Smoke verbracht, aber es ist ein Buch, über das ich sicherlich noch längere Zeit nachdenken werde. Zugrunde liegt dem Buch eine einfache Überlegung: Was wäre, wenn jede böse Tat, ja, sogar jeder böse Gedanke für jeden um einen herum sichtbar ist?

Dan-Vyleta_Smoke
Vielen Dank an carl’s books für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars!
Eine alternative Welt

Smoke entführt den Leser in ein alternatives England im 19. Jahrhundert, indem genau das Realität ist: Jede kleinste Verfehlung wird durch Rauch, der aus dem Körper tritt, für die Umwelt sichtbar. Der Rauch und Ruß, den er hinterlässt, sind gesellschaftlich verpönt und für Gentlemen durch Tugend und Disziplin auf das wenigste zu reduzieren. Als Leser lernen wir gleich zu Beginn die Freunde Thomas und Charlie kennen, die gemeinsam ein Internat für Söhne der Oberschicht besuchen. Gerade Thomas kämpft dabei sehr mit dem Rauch und eckt immer wieder an. Konträr dazu sieht es in den Städten -allen voran London- aus, in denen sich die arme Bevölkerung tummelt und fast unkontrolliert vor sich hin raucht.

Inspiriert zu diesem Roman wurde Dan Vyleta durch einen kurzen Abschnitt aus Dombey und Sohn von Charles Dickens, was ich allein schon sehr faszinierend finde. Neben diesen Abschnitt, der das auch Buch einleitet, finden sich immer wieder zwischendurch Zitate, die (bis auf eine Ausnahme) aus Texten des realen 19. Jahrhunderts stammen und sehr gut die Handlung ergänzen. Der Schreibstil wirkte auf mich auch weitestgehend an die Zeit angepasst, sodass man als Leser nie durch unpassende Wörter oder ähnlichem herausgerissen wird.

Reise mit Folgen

Über die Weihnachtsfeiertage besuchen die Jungen eine Verwandte von Thomas, durch die bald alles bereits bekannte in Frage gestellt wird. Denn nicht für jeden scheinen die gleichen Regeln im Zusammenhang mit dem Rauch zu gelten und auch die Geschichte, die die beiden Jungen bisher gelehrt bekommen haben, bekommt Risse. Bei diesem Aufenthalt stößt auch die dritte im Bunde dazu: Livia. Gemeinsam mit ihr suchen Thomas und Charlie bald nach der Wahrheit hinter einem Gewirr aus Lügen, die sie gefühlt durch halb England und unglaublich viele menschliche Abgründe führen wird.

„Denn was ist der Rauch letzten Endes? Sehnen. Mut. Wut. Die Sorte Angst, die sich zur Faust ballt. Trotz. Triumph. Hoffnung. Das Tier in uns, das jeden Gehorsam verweigert.“ – S. 588

Gedankenexperiment

Obwohl die Handlung von Smoke im 19. Jahrhundert angesiedelt ist, lassen sich immer wieder Bezüge zur Gegenwart finden und vieles gibt Stoff zum Nachdenken. Allein der Rauch bietet schon sehr viele Ansatzmöglichkeiten für eine Geschichte – umso spannender fand ich beim Lesen, wie viele verschiedene Themen Vyleta während der Reise des Trios tatsächlich anschneidet. Um nur einige zu nennen:

  • Gesellschaftskritik
  • Klassenkampf
  • Abschottung und Ausgrenzung
  • Wissenschaft vs. Religion
  • Kriminalität – vererbbar oder nicht?
  • Verschwörungstheorien à la Phantomzeit

An mancher Stelle holt Vyleta dabei sehr weit aus und nicht alles wird komplett aufgedröselt, was vielleicht frustrieren kann. Mir hat es eigentlich gut gefallen, weil ich so das Gefühl hatte, dass die Welt von Smoke auch außerhalb der beschriebenen Handlung durchdacht und eben keine reine Pappkulisse für die Geschehnisse um Thomas, Charlie und Livia ist.

Gut und Böse

Eine der wichtigsten Fragen, die immer wieder in Smoke aufgeworfen wird, ist die von Gut und Böse. Der Rauch soll die Sünden des Menschen wiederspiegeln und es ist ein erklärtes Ziel für die Jungen zu Beginn möglichst sündenfrei zu werden. Jeder der Protagonisten wird im Laufe der Handlung mit seinem Rauch konfrontiert und es gibt verschiedene Reaktionen dazu. Denn inwieweit schließen sich Gut und Böse aus? Oder braucht es einfach nur die richtige Gewichtung?

Die Entwicklungen innerhalb des Trios haben mich dabei allesamt überzeugt und ich konnte mich in jedem der drei etwas wiederfinden. Ein Problem dagegen hatte ich mit den Gegenspielern: Diese wurden schon fast zu Karikaturen und waren nur böse ohne Nuancen. Gerade Julius hat mir in der Hinsicht Schwierigkeiten bereitet, weil seine Entwicklung gefühlt aus dem Nichts kam.

Potpourri der Genres

Man kann Smoke schwer einem einzelnen Genre zuordnen. Es ist gleichzeitig irgendwie historische Fantasy, Bildungsroman, Jugendbuch, Thriller, Gesellschaftsroman… ach, fast von allem ist irgendwie was dabei. Dass dieses Buch auf die unterschiedlichen Genres zurückgreift, war erfrischend anders, und ich war trotz der teilweise sehr umfangreichen Beschreibungen und Dialoge während der über 600 Seiten nie gelangweilt. Abstriche mache ich wirklich nur wegen der platten Widersacher und der Tatsache, dass die Hintergründe zum Rauch selber etwas im Sande verlaufen – ich hätte gerne mehr von Lady Naylor dazu gehört.

Neben der spannenden Reise von Thomas, Charlie und Livia werden dem Leser einfach noch so viele Impulse gegeben ohne je belehrend zu werden – das zusammen mit einer tollen Grundidee und gut konstruierten Welt hat einfach nur Spaß gemacht zu lesen! Im Vorfeld zu Smoke hatte ich noch nie etwas von Dan Vyleta gehört, aber nach diesem Buch habe ich definitiv Lust auf noch mehr von diesem Autor.


Einige weitere Eindrücke zum Buch findet ihr hier:
Nadine’s bunte Bücherwelt | Nicole Plath | Jodysart | Booktraveler


BUCHDETAILS | ANZEIGE

Verlag: carl’s books
Übersetzerin: Katrin Segerer
ISBN: 9783570585689
Erscheinungsdatum: 13.03.2017
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 Rating: 4/5

[Gelesen] Waking Gods

Vor etwas mehr als einem Jahr bin ich zufällig bei NetGalley über den ersten Band der Themis Files von Sylvain Neuvel gestolpert: Sleeping Giants. Die Handlung erinnert etwas an Pacific Rim, aber das Buch hat mich gerade durch seine Wendungen, Erzählstruktur und Charaktere schnell restlos begeistert. Auf die Fortsetzung habe ich sehr hingefiebert und mit ein, zwei kleinen Abstrichen hat auch Waking Gods mir wieder sehr gut gefallen.

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Zeitsprung

Seit den Ereignissen im ersten Band sind zehn Jahre vergangen. In der Zwischenzeit ist Themis als Beschützersymbol der Erde etabliert worden und auf der ganzen Welt bekannt – genauso wie ihre beiden Piloten, Kara Resnik und Vincent Couture. Die Erforschung des Roboters ist allerdings nicht viel weiter vorangeschritten und Rose Franklin steckt in einer leichten Sinnkrise aufgrund der Vorkommnisse in Sleeping Giants. Als neue Einheit ist das Team unter der Bezeichnung Earth Defense Corps aufgestellt. Zu Beginn des Buches kommt es zu einem Ereignis, dass die Charaktere allesamt auf eine Probe stellen wird: Mitten in London taucht plötzlich ein zweiter Roboter auf.

Und nun?

Fortan steht die Frage im Raum, wie man am besten auf dieses Ereignis reagiert. Ist der zweite Roboter eine Bedrohung, Kundschafter, Botschafter oder gar etwas ganz anderes? Das Kronos, wie er später genannt wird, einfach für Wochen unbeweglich und beinahe unnatürlich still im Regent’s Park steht, macht die Situation nur bedrohlicher. Man wartet gemeinsam mit den Charakteren förmlich darauf, dass etwas passiert und Sylvain Neuvel schafft es erneut, den Leser vollkommen in seine Geschichte hineinzuziehen. Was sich aus der Situation mit Kronos entwickelt, ist wieder ein Schlag in die Magengrube, nicht unähnlich dem, was sich bereits im ersten Band vorfindet und es soll auch nicht bei dem einen in Waking Gods bleiben.

Wendungen und Themenkomplexe

Abgesehen von der Erzählweise durch Logbucheinträge, Transkripte, Mails, Interviews, etc. fasziniert mich sowohl in Sleeping Giants als auch Waking Gods, wie Neuvel sich manche Dinge einfach, ja, traut. Es gibt immer wieder Wendungen oder Entwicklungen in den Büchern, die schwer vorhersehbar sind und wo man unsicher ist, wie Neuvel die Handlung danach voranbringen möchte. In Waking Gods gibt es mehre Dinge, die mir in diesem Bereich aufgefallen sind, wobei vor allem einige Charakterschickschale spannend waren. Teilweise bin ich mir hier wirklich nicht sicher, ob es kluge Entscheidungen waren… aber dadurch ist sofort meine Neugier auf den dritten Teil und die weiteren Entwicklungen geweckt!

“You were made for a particular purpose, but you can be anything you want. Anything, including that.” – S. 287

Generell hatte ich ab und zu das Gefühl, dass Waking Gods lediglich eine Brücke zwischen dem Auftakt der Reihe und dem, was noch kommen mag, darstellt. Die Karten werden neu gemischt und das Ende deutet daraufhin, dass eigentlich erst mit dem nächsten Band die Geschichte richtig losgehen wird. Trotzdem wird im zweiten Kapitel der Themis Files wieder sehr viel an Themen bearbeitet. Sei es allein wie die Absprache zwischen den einzelnen (Macht-)Instanzen der verschiedenen Ländern abläuft, was einen Mensch zum Menschen macht, Elternschaft als Konzept, der Wert von Leben und und und. Dazu werden die Perspektiven der bereits bekannten Charaktere immer wieder durch die andere Personen (z. B. Augenzeugen bestimmter Ereignisse) ergänzt.

Die Files

Im ersten Band wurde das Team und der Roboter zusammengeführt, der zweite Teil stellt die Ordnung auf den Kopf und wir sehen Themis das erste Mal in wirklicher Action. Ich bin furchtbar gespannt, was im nächsten Teil der Themis Files geschehen wird und in welche Richtung Neuvel die Geschichte insgesamt entwickelt. Dabei finde ich es fast schon erfrischend einmal nicht von Anfang an zu wissen, wie viele Bände es genau in der Reihe geben wird – wenn Neuvel so weiter macht wie bisher, dürfen es gerne ein paar mehr werden! Ich freue mich auf ein Wiedersehen mit Themis und den anderen im nächsten Jahr und werde die Bücher bis dahin sicher noch einmal nacheinander lesen.

Im Deutschen erscheinen die Themis Files übrigens im Heyne Verlag unter Giants. Sie sind erwacht (engl. Sleeping Giants) und Giants. Zorn der Götter (engl. Waking Gods). 


BUCHDETAILS | ANZEIGE

Verlag: Del Rey
ISBN: 9781101886724
Erscheinungsdatum: 04.04.2017
 Rating: 4.5/5

[Gelesen] Caraval

Manchmal ist es bei Büchern so wie bei Menschen: Man will sie eigentlich mögen, aber es passt halt nicht immer. Und teilweise ist es gar nicht so einfach festzumachen, woran das liegt… Die englische Ausgabe von Caraval ist Ende Januar erschienen, mittlerweile liegt auch schon die deutsche Übersetzung von Stephanie Garbers Debütroman vor. Vor Erscheinen ist das Buch bereits im englischen Sprachraum gehypt worden, und ich habe mich nicht zuletzt wegen der Vergleiche zu The Night Circus und den ansprechenden Klappentext auf den Roman gefreut. Diese Freude ist allerdings recht schnell Ernüchterung gewichen, weswegen es in diesem Beitrag um einige der Punkte gehen soll, an denen ich mich bei der Lektüre gestoßen habe. Dreh- und Angelpunkt der Handlung ist dabei eine mysteriöse Performance, die dem Roman seinen Namen gibt: Caraval.

stephanie garber - caraval

“Whatever you’ve heard about Caraval, it doesn’t compare to the reality. It’s more than just a game or performance. It’s the closest you’ll ever find yourself magic in this world.”

 

Die Schwestern Scarlett und Donatella leben auf einer abgeschiedenen Insel mit einem sehr gewalttätigen Vater. Durch die Erzählungen ihrer Großmutter träumen sie seit ihrer Kindheit davon, eines Tages eine der raren Einladung zu Caraval zu erhalten, und Scarlett schreibt Jahr für Jahr Briefe an den Ausrichter dieser Performance, den sagenumwobenen Legend. Zu Beginn dieses Buches sind beide Schwestern mittlerweile zu jungen Frauen herangewachsen und glauben kaum noch daran, ihren Traum zu erfüllen. Kurz bevor Scarletts Hochzeit mit einem unbekannten Grafen ihnen eine neue Zukunft ermöglichen soll, kommt es aber, wie es kommen muss: Der Besuch des diesjährigen Caraval wird möglich. Allerdings ist nichts wie es scheint und auch die Zeit arbeitet gegen die Schwestern – und schon beginnt das Spiel!

Naivität und die Kunst, die richtigen Fragen zu stellen

Scarlett ist der Charakter, durch den der Leser das Buch erlebt. Trotz aller Widrigkeiten hat sie sich ihren Glauben an das Gute im Menschen bewahrt und unterstellt nie von Grund auf böse Absichten. Schwierig nur, wenn alle anderen Charaktere das gnadenlos ausnutzen. Mich hat es unglaublich gestört, wie häufig Scarlett vorgeführt wird für ihre scheinbare Naivität. Alle Charaktere außer ihr beharren darauf, schlecht zu sein. Dazu wird Scarlett auch immer wieder gesagt, dass sie die falschen Fragen stelle beziehungsweise alles schlicht zu hinterfragen habe. Man wartet förmlich nur noch auf die nächste Intrige und vertraut dem Buch aus Prinzip nicht weiter als man es werfen könnte. Dürfte Scarlett sich dabei wenigstens entwickeln oder wäre nicht so allein mit ihrem Charakter, könnte ich mich damit vielleicht anfreunden, so leider nicht.

Männer, Motten, Mitternacht

Nur wunderschöne Charaktere auf weiter Flur, dass ist leider nichts neues in Jugendbüchern. In Caraval tummeln sich aber ausgenommen viele schöne Männer, die um die beiden Schwestern wie die Motten ums Licht schwirren. Und obwohl Garber die Liebespaare klar aufstellt, kommen keine Gefühle herüber. Viel eher verstärkt das ganze bei Scarlett nur noch mehr ihre Naivität, denn anders lässt sich ihre Verliebtheit nach wenigen Tagen, die sogar fast die Liebe zu ihrer Schwester in den Schatten stellt, nicht erklären. Vielleicht würdige ich aber auch lediglich den Reiz von freien Oberkörpern, Tätowierungen und Bauchmuskeln zu wenig? Abgerundet werden viele Szenen mit ausschweifenden Metaphern, die zwar viele Adjektive und Wortbilder beinhalten, aber keinen Sinn.

Schnitzeljagd auf einer Insel (oder so in etwa)

Ein Spiel, Performance, Traum… Es dauert etwas, bis man wirklich greifen kann, was es mit Caraval auf sich hat. Fünf Rätsel sind innerhalb von fünf Nächten zu lösen, dafür winkt ein Wunsch als Gewinn. Ausgerichtet wird Caraval auf der privaten Insel von Legend, von dem aber niemand so recht weiß, wie er aussieht. Leider weiß ich von seiner Insel fast noch weniger nach dem Buch: Der Schauplatz wird komplett verschenkt meiner Meinung nach. Die Taverne, ein Castillo, Geschäfte – das findet sich an Orten vor, aber ich hätte gerne Dschungel, Höhlen, ach, sogar Strand lieber als Schauplätze gehabt. Wofür sonst eine Insel? Um die Leute plausibler verschwinden zu lassen? Den Zaubertrick beherrscht das Buch nämlich, nachdem zweiten Rätsel sind alle anderen Mitspieler irgendwie… weg?

Magie ist tückisch

Als Leser erfährt man nicht viel von der Welt, in der Scarlett und co. leben. Im Laufe der fünf Nächte wird klar, dass zumindest während Caraval Magie existiert. Dabei tritt diese aber nur wirklich zweimal in Aktion und davon wirkt vor allem eines am magischsten: Die Kleider. Wunderschöne, perfekte, sich teilweise den Situationen anpassende Kleider. Warum? Keine Ahnung, vielleicht bekommt man nur einen wunderschönen Mann in einem wunderschönen Kleid ab? Die Magie, mit der Scarlett eines der Kleider bezahlen muss, fand ich viel faszinierender, aber gut, sieht man nicht viel von. Generell hätte ich gerne so viel mehr Magie oder Illusionen (so ganz überzeugt von der Magie bin ich noch nicht) gesehen! Viel zu schnell wird hinter die Kulissen der Insel geblickt und ich hätte mir mehr Verzauberung beim Lesen gewünscht.

Wünsche werden nicht immer wahr

So wie sich Scarletts Hoffnungen nicht wirklich erfüllen, hat sich auch meine Erwartung für Caraval nicht bewahrheitet. Im Vorfeld war ich mir sehr sicher, dass es zwar vielleicht nicht mein neues Lieblingsbuch wird, aber das ich es zumindest sehr mögen würde. Das hat in diesem Fall leider nicht geklappt und regt mich eher mal wieder zum Nachdenken an, ob ich nicht generell kritischer an das Genre Jugendbuch herangehen sollte beziehungsweise es langsam aber stetig aus meiner Lektüre ausklammere. Ich werde mir auf jeden Fall noch einige Besprechungen zu Caraval ansehen und durchlesen, um zu verstehen, was genau so viele an diesem Buch begeistert und vielleicht schwappt der ein oder andere Funke ja noch rüber? Positiver gestimmt waren auf jeden Fall schon diese Besprechungen:

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BUCHDETAILS | ANZEIGE

Verlag: Flatiron Books
ISBN: 9781250095251
Erscheinungsdatum: 31.01.2017
 Rating: 1/5