[Leseplan] April 2016

Ich lese heute Abend noch die letzten 60 Seiten von Gods of Oslo, und habe dann meinen Leseplan für März vollkommen erfüllt – gutes Ich! :D

Als Motivation funktioniert es für mich einfach super, und deswegen gibt es auch für den April einen Leseplan… obwohl ich gleich zugebe, dass er sehr ambitioniert ist:

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  • V. E. Schwab: A Gathering of Shadows (A Darker Shade of Magic, #2)
    Einerseits selber etwas sauer mit mir, dass der erste Band ein Jahr unbeachtet im Regal stand – andererseits bleibt mir so das lange Warten auf den zweiten erspart! Ich bin sehr gespannt, wie es mit Kell, Lila und allen anderen weitergeht – und ob wir endlich einen Blick auf das tatsächliche Black London werfen können.

  • Matt Ruff: The Mirage
    Ruff spinnt eine Möglichkeit der Ereignisse, wenn alles anders herum geschehen wäre: Was wenn nicht Amerika durch 09/11 erschüttert wird, sondern die Vereinigten Arabischen Staaten? Durch Zufall entdeckt, und von der Inhaltsbeschreibung absolut fasziniert.

  • Sarah Aronson: Believe
    Die Meinungen für Believe gehen stark auseinander, daher gehe ich mit niedrigen Erwartungen an den Titel. Ultimatives Plus (und Kaufgrund): das erste Buch, in dem die Hauptperson denselben Vornamen hat wie Ich <3

  • Diana Gabaldon: Outlander (Outlander, #1)
    Noch eine Zeitreisegeschichte. Eigentlich wollte ich Outlander vor der Serie lesen – dann parallel zu den Folgen – und dann war die Staffel schon vorbei. Da die zweite Staffel demnächst startet, muss ich mir selbst mal in den Hintern treten, damit es endlich was wird… die Handlung selbst liebe ich, daher ist meine Erwartung für das Buch entsprechend hoch.

Insgesamt macht das 3370 Seiten im April beziehungsweise 113 Seiten je Tag. Das ist fast das doppelte Lesepensum im Vergleich zum März, aber, da unter anderem ein Lesemarathon für diesen Monat mit eingeplant ist und wir fünf Wochenenden haben, nicht vollkommen abwegig.

[Gelesen] A Thousand Pieces of You (Firebird #1)

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“I would love you in any shape, in any world, with any past. Never doubt that.”

Marguerite Caine ist die Tochter von brillianten Wissenschaftlern: ihre Eltern haben den Firebird erfunden, ein Gerät, mit dem man in Parallelwelten reisen kann. Nachdem ihr Vater ermordet wird und der Hauptverdächtige in eine andere Welt flieht, bleibt ihr nichts anderes übrig als ihm zu folgen… das ist die Ausgangslage für A Thousand Pieces of You von Claudia Gray. Ich muss ehrlich gestehen, dass dieses Buch ein klassisches Beispiel für einen „wunderschönes Cover, muss ich haben!“-Kauf ist – die Tatsache, dass es unter anderem in Russland spielt und der Begriff Firebird eine Rolle spielt, war da nur ein zusätzliches Plus!

Gray hält sich nicht lange damit auf dem Leser die Technologie groß zu erklären: es gibt die Firebirds, man kann damit in die Parallelwelten reisen, sie sind schwer herzustellen, mehr muss man eigentlich nicht wissen. Marguerite weiß und begreift ebenso viel, was das ganze realistischer macht. Neben ihr gibt es noch zwei weitere wichtige Charaktere: Theo und Paul, beide eigentlich Assistenten ihrer Elten.

Long story short: the devices are REALLY hard to make.

A Thousand Pieces of You ist der Auftakt einer Trilogie aber Gray lässt uns schon einige verschiedene Parallelwelten sehen, sei es ein futuristisches London oder eine Welt, in der die industrielle Revolution noch in den Kinderschuhen steckt. Für die unterschiedlichen Entwicklungen gibt es immer Erklärungen, die ich sehr interessant fand – eigentlich schade, dass Marguerite nie lange genug an einem Ort bleibt, um ihn vollkommen zu erörtern! Meine liebste Welt war tatsächlich der russische Zarenhof in der alternativen Zeitlinie, was aber auch an einigen Charakteren lag.

Ich hatte keine großen Erwartungen für diesen Titel, vielleicht auch eine ganz gute Herangehensweise. Viele Komponente von typischen Jugendbüchern lassen sich in A Thousand Pieces of You finden, sei es das Liebesdreieck, erste Liebe im allgemeinem oder die Haare der Hauptperson, die sich einfach nicht bändigen lassen. Trotzdem bleibt die Geschichte auch mit einigen vorhersehbaren Elementen spannend und sympathisch erzählt. Zwei Dinge sind mir zudem sehr positiv aufgefallen: Marguerites Familie verändert sich unter anderem in den Parallelwelten, sodass sie später auch Verwandte vermisst, die sie eigentlich gar nicht hat… und es wird auch tatsächlich mal darüber gesprochen, dass eine junge Frau auch während eines Abenteuers ihre Tage bekommen kann! Es gibt daneben auch eine kritische Szene, die Marguerite aber selber im Buch anspricht und mit Schuldgefühlen belegt (was zumindest etwas ist!).

“It’s comfort enough to know that there are infinite worlds. Infinite possibilities.”

Theoretisch kann man A Thousand Pieces of You auch gut als Einzelband lesen, da der Band in sich sehr rund abgeschlossen wird. Für ein romantisches Jugendbuch hat es mir fantastisch gefallen, und mit Theo und Paul gibt es zwei mögliche Partner für Marguerite, die beide Ecken und Kanten haben (wobei ich eigentlich mit der Lösung am Ende des ersten Bands schon zufrieden bin). Auf Ten Thousand Skies Above You, den zweiten Band der Reihe, warte ich im Moment und bin gespannt, wo es die Charaktere als nächstes hin verschlägt – das Cover verspricht ja schon einiges mit San Francisco und Paris!

 


BUCHDETAILS | ANZEIGE

Verlag: Harper Teen
ISBN: 9780062278968
Erscheinungsdatum: 04.11.2014
Rating: 5/5

 

[Rückblick] November 2015

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Gelesen: 19 (9 Print; 4 eBooks; 2 eBook ARCs; 4 eShorts) = Ø rating 3,58
Edgar Allen Poe: The Fall of the House of Usher rating: 3/5
Seth Grahame-Smith:
How to Survive a Horror Movie: All the Skills to Dodge the Kills rating: 5/5
Suzanne Collins: The Hunger Games rating: 5/5
• Suzanne Collins: Catching Fire rating: 5/5
• Suzanne Collins: Mockingjay rating: 5/5
Patrick Ness: Monsters of Men rating: 5/5
Patrick Ness: Snowscape rating: 4/5
Sonya Sones: One of Those Hideous Books Where the Mother Dies rating: 2/5
Lindsay Francis Brambles: Becoming Darkness rating: 1/5
Amber Tamblyn: Dark Sparkler rating: 2/5
Gaito Gazdanov: The Spectre of Alexander Wolf rating: 4/5
Alexa Waschkau, Alexander Waschkau: The HoaX-Files. Band 1 rating: 3/5
Haruki Murakami: Colorless Tsukuru Tazaki and His Years of Pilgrimage
rating: 5/5 | Blogeintrag [x]
Pierce Brown: Red Rising rating: 2/5
Haruki Murakami: Kino rating: 4/5
Claudia Gray: A Thousand Pieces of You rating: 5/5
Claudia Gray: First Impressions: A Firebird Ficlet rating: 4/5
Michael Ebner: Movie Game rating: 1/5
Markus Heitz: Aera – Wie alles begann (Prolog) rating: 3/5

Gehört: Kai Meyer: Nachtland rating: 4/5
Höhepunkt: 
A Thousand Pieces of You
Tiefpunkt: Becoming Darkness
Lieblingszitat: “There are much worse games to play.” ― Suzanne Collins, Mockingjay

Ich bin eigentlich sehr zufrieden mit dem November. Bis auf ein Buch habe ich alle Bücher aus meiner Leseplanung geschafft (Only Revolutions wird im Dezember brav weitergelesen), und es waren einige echte Höhepunkte dabei. Vor allem die Tribute von Panem Trilogie hat mich wirklich begeistert! Die Reihe hat immer noch etwas frisches, obwohl das Genre mittlerweile doch stark abgegrast ist, und ist einfach großartig geschrieben.

Sehr aufgeregt hat mich Becoming Darkness, welches eigentlich eine so interessante Grundidee hat, und dann einfach nur murks war. Alle guten Ansatzpunkte werden nach zwei Kapiteln über Bord geworfen zugunsten einer Liebesgeschichte, bei der mir alle Haare zu Berge standen, und auch noch über 400 Seiten wurde nicht klar, weshalb es ausgerechnet Nazivampire sein mussten.

Nach mehreren Jahren habe ich auch mal wieder ein Hörbuch angehört: Nachtland war in angenehm kleine Teile gesplittet und die 15 Stunden waren so gut nebenbei zu hören. Im nächsten Jahr sollte ich wirklich probieren, öfter auf dieses Medium zurück zu greifen!